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Schreiben Sie mir, wenn Sie an diesem Internet-Projekt mitwirken möchten. Dazu gehören Bilder, Dokumente, Erinnerungen oder wenigstens die Erlaubnis, interessante Aspekte Ihres Schreibens hier öffentlich zu machen. Auf dieser Zusammenarbeit beruht meine Website. Wenn Sie nicht an der weiteren Ausgestaltung der Seiten mitwirken können oder wollen, aber Kontakt zu anderen Familienforschern der Gegend um Lüben suchen, informieren Sie sich bitte auf der Anzeigenseite. Heidi R.
| Name, Datum |
E-Mail senden an Heidi R.
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Edition Lempertz Brandenburgisches Verlagshaus, Königswinter, 8.5.2013 |
Nach dem Erfolg unserer Bücher "Schlesien in 1000 Bildern" und "Schlesisches Himmelreich" arbeitet unser Verlag nun an einem Buch, das den Zauber Schlesiens durch persönliche Geschichten, Erlebnisberichte und Bilder aus privatem Besitz wiederaufleben lassen möchte. Hierfür benötigen wir Ihre Hilfe! Sind Sie im Besitz von Originalfotos oder Tagebuchaufzeichnungen aus den Zeiten vor dem Zweiten Weltkrieg? Gibt es Erinnerungen über das alte Schlesien, die Sie mit einer breiten Leserschaft teilen möchten? Wir würden uns sehr freuen, von Ihnen zu hören! Kontakt und nähere Informationen per E-Mail oder Tel. 02223-9000036. Mit freundlichen Grüßen, i. A. Sarah Kassem |
Gerhard Hillwig und Gerold Rauschke, 28.4.2013 |
Sehr geehrte Frau R., so wie es viele andere auf der Suche nach ihren Wurzeln auf Ihre sehr
inter-essante Seite verschlug, erging es auch mir. Und ich war sehr erfreut über die vielen Informationen, die Sie zusammen getragen haben!
Mein Vater, Heinz Hillwig, war gebürtiger Michelsdorfer. Er erzählte oft über seine Kindheit und Jugend in Michelsdorf.
Es existieren noch ein paar Fotos vom Hof meines Großvaters und ein Schulbild, dass ich Ihnen als Anlage mitsende. Leider kann ich keine Angaben machen, in welchem Jahr dieses Foto entstand. Aber es sind einige Schüler dabei, die auch auf dem schon veröffentlichten Foto zu sehen sind. Ich vermute, das Foto entstand 1937, da Lehrer Tietsche am 1.3.1938 in den Ruhestand ging, wie auf seiner Personal-Karte vermerkt ist.
Meinen Vater und meine Tante Klara kann ich sicher benennen. Vielleicht gibt es ja noch Zeitzeugen, die sich selbst oder andere erkennen. Wenn Sie das Foto auf Ihrer Seite hinzufügen wollen, dann würden wir, mein Cousin und ich, uns freuen.
In der zweiten Juniwoche möchten wir uns Michalów, Lubin und Umgebung ansehen. Kennen Sie jemanden in Lubin, der uns bei unserem Besuch etwas über Lüben und Michelsdorf erzählen kann (möglichst in Deutsch). Oder gibt es in Lubin einen Tourismusverband, bei dem man anfragen kann? Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrem Projekt!
Mit herzlichen Grüßen, Gerhard Hillwig und Gerold Rauschke
Herzlichen Dank für das Foto! Die Frage nach einer Begleitung gebe ich weiter und hoffe auf Erfolg! H. R.
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Hans Werner Jänsch, 26.4.2013 |
Liebe Frau R., an Schneidermeister Ernst erinnere ich mich noch gut und vor allem gern. Er war in Lüben zu meiner Zeit eine angesehene und - mit seinem Vollbart! - markante Persönlichkeit. Besondere Verdienste hat er sich als Vorsitzender des Lübener Männerturnvereins von 1862 erworben. Gern erinnere ich mich an ihn, weil er meinen Eltern, die sich auf seinem Grundstück am Ring Nr. 26 kennenlernten, nach ihrer Hochzeit in seinem Hinterhofgebäude eine erste, allerdings sehr bescheidene, Bleibe gewährte. Kontakt zu unmittelbaren Ernst-Nachkommen hatte ich nie, aber, wenn ich so sagen darf, zu einem mittelbaren. Nämlich vor etwa 20 Jahren vorübergehend zum Sohn des Schwiegersohnes Willi Maywald von Herrn Ernst, der auf der Rückseite der von Ihnen erworbenen Feldpostkarte aufgeführt ist. Dieser Kontakt war sehr erfreulich, ist aber wieder eingeschlafen. Deshalb weiß ich nicht, ob er noch am Leben ist. Er wohnte damals in Passau. Anbei meine Korrekturen zu Ihrer Transkription! Für den Fall, dass es interessiert, füge ich noch an, dass die Tochter Edith des städtischen Beamten Hillmann, von dem Paul Ernst auf der Karte erzählt, meine ehemalige Klassenkameradin war und auch noch lebt! Damit möchte ich mich verabschieden. Hoffentlich konnte ich Sie zufriedenstellen. Seien Sie herzlichst gegrüßt von mir und meiner Frau, die heut ihren 86. Geburtstag erlebt, der aber erst am Sonntag gefeiert wird. Ihr H.-W. Jänsch Alles Liebe und Gute für Ihre Gattin und eine schöne Feier im Kreise der Familie wünscht Heidi R. Ihre Hilfe bei der Transkription der Karte war entscheidend für das Verständnis des Textes! Es gibt eben immer wieder Dinge, die die Älteren besser können als die Jüngeren! Herzlichen Dank dafür! |
Georg Böer 1924-2013 |
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Wenn man das Leben nicht mehr selbst gestalten kann, ist Einschlafen dürfen eine Erlösung, so schrieben mir die Angehörigen von Georg Böer. Und er selbst vor einiger Zeit in seinen Erinnerungen: "In unseren Jahrgängen, erste Hälfte der zwanziger Jahre, haben Verluste und Tod reiche Ernte gehalten! Aber ich habe überlebt, wenn auch seit Weihnachten 1944 mit nur einem Bein." Was für ein tapferer Mensch! Die Lübener und die Besucher von lueben-damals.de werden ihn nicht vergessen. Noch im hohen Alter hat er uns seine Erinnerungen auf mehreren Seiten hinterlassen. Dafür bleiben wir ihm dankbar! Heidi R. |
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Wolfgang Abramowski 1926-2013 |
Tieftraurig teile ich mit, dass sich Wolfgang Abramowskis Leben am 17.4.2013 vollendet hat. Er gehörte zu den aktiven Unterstützern meiner Website. Er hat viele Erinnerungen an Lüben, besonders an Obergläsersdorf und die Eisenbahnen im Kreis beigetragen. Dafür bleiben wir ihm für immer dankbar. Meine tiefe Anteilnahme gehört den Hinterbliebenen. Heidi R. |
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Hartmut Dames, 16.4.2013 |
Liebe Frau R., anbei die Zeichnung meines Vaters Theo Dames zum Thema Sommersingen an Laetare. Vielleicht können Sie sie verwenden. Außerdem möchte ich Ihre Arbeit durch eine Spende unterstützen. Möge sie Ihnen Ihre Arbeit etwas erleichtern. Viele herzliche Grüße Ihr Hartmut Dames Herzlichen Dank und bitte erlauben Sie mir, Ihr Foto in die Spender-Galerie aufzunehmen. Ihre Heidi R. |
Heinz Heinrich, 11.4.2013 |
Hallo Frau Heidi R., durch meinen Cousin wurde ich heute auf Ihre Webseite aufmerksam gemacht. Auf der Seite über die Petschkendorfer sind mein Onkel Günter Heinrich und mein Vater Oskar Heinrich abgebildet. Ich bin auch noch in Petschkendorf geboren. Mein Vater ist aus dem Kriege nicht mehr heimgekehrt, sondern 1946 in russischer Gefangenschaft gestorben.
Im Juni 1993 habe ich mit meiner Mutter Pieszków (Petschkendorf) einen Kurzbesuch abgestattet. Ich hatte den Wunsch, einmal mein Geburtshaus zu sehen. Bei einem Rundgang unter Führung der einzigen dort noch lebenden Deutschen, einer Frau jenseits der 80, die mit einem Polen verheiratet war, konnte ich mir von dem Ort ein Bild machen. Diesen Besuch mit der Führung durch das Oberdorf habe ich mit dem Camcorder auf Videofilm festgehalten.
Von Petschkendorf habe ich noch das Hochzeitsfoto meiner Eltern vor dem Hauseingang, die Heiratsurkunde sowie meine Geburtsurkunde. Die beiden Urkunden sind ausgestellt vom Standesamt in Ossig. Falls Sie oder eine andere Person Interesse an dem Video-Film oder an dem Foto haben sollten, bin ich gerne bereit, Ihnen davon Kopien zur Verfügung zu stellen. Schreiben Sie mir einfach eine E-Mail. Viele Grüße, Heinz Heinrich
Wir - nicht nur die Nachkriegsgeneration in Deutschland, sondern in ganz Europa - sind eine vaterlose Generation und wohl allesamt auf gewisse Art ebenfalls traumatisiert, von dem was Hitlerdeutschland verschuldet hat. Das Hochzeitsfoto würde ich gern auf der Seite über die Petschkendorfer zeigen. H. R.
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Jens Germer, 10.4.2013 |
Ein großes Lob und Dank für Ihre Seite. Meine Großeltern Richard und Anna Stiller stammen aus Petschkendorf, auch meine Mutter ist dort geboren. Ich habe die Namen meiner Großeltern auch in Ihrer Einwohnerliste entdeckt und auf dem Dorfplan habe ich gesehen, wo sie gelebt haben und wo meine Mutter geboren ist. Nun kann ich ihr das im Internet zeigen. Günter Heinrich, ein Bekannter meiner Oma, ist auf einem Schulbild zu sehen. Meine Recherchen nach weiteren Petschkendorfern sind gerade voll im Gange und ich hoffe, Weiteres berichten zu können. Ein Besuch in Pieszków (Petschkendorf) steht noch an. Also nochmals Danke für Ihre einzigartige Seite!
Mit freundlichen Grüßen Jens Germer |
Hubertus Hanschke, 9.4.2013 |
Liebe Frau R., Respekt, da haben Sie eine tolle Internetseite erstellt. Ich freue mich, dass ich auf Ihre Seite gestoßen bin! Für Thiemendorf kann ich eine Bild-Dokumentation von Pfarrer Richard Hoppe aus Wiesbaden mit einem Bild der katholischen Volksschüler und ihres Lehrers Max Christoph und einige Abbildungen meiner Ansichtskarten des Ortes beisteuern. Vielleicht finde ich im Nachlass meines verstorbenen Vaters noch weitere interessante Bilder. Viele Grüße, Hubertus Hanschke
Ein großes Dankeschön! Damit wurde die Seite über Thiemendorf mit vielen schönen Ansichten bereichert. Wenn Sie die pdf-Datei haben möchten, teilen Sie mir das bitte mit. Wenn jemand die Originalbilder aus der Sammlung Hoppe besitzt, könnte man sie mit den heutigen technischen Möglichkeiten viel besser aufbereiten. Wer kann dazu etwas mitteilen? Heidi R. |
Heidi R., 9.4.2013 |
Walter Kuche hat mir wieder einiges Material geschickt! Darunter eine Kopie der Lübener Seite aus einem Gewerbeverzeichnis von 1937. Da werden viele Geschäfte zum ersten und wohl einzigen Mal genannt, die in den anderen Adressbüchern noch fehlen. Es lohnt sich bestimmt, wenn ihr dort mal nach euren Vorfahren guckt! Sogar mein lieber Großvater wird endlich mal aufgeführt. Er war ein so zurückhaltender Mensch, dass er offenbar keine Werbung gemacht hat. Vermutlich mussten 1937 alle Geschäfte eingetragen werden. So ist er endlich auch in einem Adressbuch nachweisbar! Danke, lieber Herr Kuche! Heidi R. |
Dr. Andreas Schepky, 29.3.2013 |
Sehr geehrte Frau Heidi R., ich bin der Urenkel von Superintendent Wilhelm Schepky, geboren 1864, der in Lüben wirkte. Viele Details dazu fand ich auf Ihren Seiten. Herzlichen Dank! Er ging mit Oskar Troplowitz, dem eigentlichen Gründer der Beiersdorf AG (Nivea), auf das St. Magdalenen Gymnasium in Breslau, bevor er später als 1. Pfarrer, später als Superintendent nach Lüben kam. Mit freundlichen Grüßen Dr. Andreas Schepky |
Lars Petersen, 27.3.2013 |
Sehr geehrte Frau Heidi R., überraschend bin ich auf Ihre Homepage gestoßen, als ich den Mädchennamen meiner Oma Clara Passon eingab. Sie war Briefträgerin in Lüben. Ihre Tochter, d. h. meine Mutter Christa Rüst, wurde 1940 in Lüben geboren. Sie war das einzige Kind der Eheleute Rüst. Damals war meine Oma mit dem Österreicher Leopold Rüst verheiratet. Er starb 1947 in russischer Kriegsgefangenschaft. Unsere in Lüben geborene Mutter Christa verstarb 1993 noch vor ihrer Mutter. Meine Schwester ist im Besitz des Nachlasses meiner Oma. Ich werde schauen, ob ich dort noch etwas finde, was ich zu dieser Seite beisteuern kann. Mit freundlichen Grüßen Lars Petersen
Ich freue mich über Ihr Interesse und die Bereitschaft, hier mitzuwirken. Ich habe auf der Seite über Clara Rüst geb. Passon schon einige Ergänzungen vorgenommen. Heidi R. |
Pedro Philippsberg, 25.3.2013 |
Sehr geehrter Herr Lotz, Ihre Erinnerungen haben mich stark beeindruckt, weil ich nun mehr Details über das tragische Schicksal meiner Familie erfahren konnte. Ich danke Ihnen sehr, dass Sie bereit waren, diese Erinnerungen im Internet zu veröffentlichen.
Ich bin der älteste Sohn von Hans Philippsberg und lebe seit über 40 Jahren in Deutschland. Meinem Vater war es gelungen, noch rechtzeitig nach Bolivien auszuwandern. Ich habe noch zwei Brüder und eine Schwester, die in Bolivien leben. Nach meinem Abitur an der deutschen Schule in La Paz/Bolivien bin ich nach Deutschland gekommen. Nach meiner Ausbildung als Bankkaufmann war ich an einer Bank für das Geschäft mit Lateinamerika zuständig. Inzwischen bin ich im Ruhestand.
Ich wünsche Ihnen noch viele gesunde Jahre und nochmals herzlichen Dank für Ihre hoch interessanten Ausführungen. Mit freundlichen Grüßen
Pedro Philippsberg Und ich danke Ihnen, Herr Philippsberg, dass ich Ihre Zeilen hier veröffentlichen darf! Das Schicksal Ihrer Familie und all der ermordeten Juden in ganz Europa wird mich ein Leben lang mit Entsetzen erfüllen. Auch Lübener waren Vollstrecker des Terrorsystems. Das darf nicht verschwiegen werden. Heidi R. |
| Petra Gorr, Irland, 22.3.2013 |
Liebe Heidi, ich habe Ihnen noch einmal das Konfirmationsbild gescannt, damit die Qualität des Bildes hoffentlich besser wird. Nun muss ich Ihnen aber unbedingt noch eine Neuigkeit erzählen, die einfach unglaublich ist. Schade nur, dass ich immer noch nicht dazu gekommen bin, Ihnen die versprochenen Familiengeschichten zukommen zu lassen (ist aber in Arbeit!), denn dann würden Sie meine Euphorie über folgende Episode wahrscheinlich noch besser verstehen. Aber ich versuche es einfach einmal...
Martha, die jüngere Schwester meiner Großmutter Charlotte Herzig, hatte zu Kriegszeiten einen Sohn geboren. Ob man es glauben will oder nicht, aber dieser Sohn war der Sohn eines irischen Soldaten, der dann im Krieg leider gefallen ist. Was sagen Sie dazu?! Ich muss ein himmlischer Gesandter dieser Schwester sein, die unbedingt herausfinden wollte, wie es sich hier in Irland so lebt. Diese Geschichte hatte ich in unserer Familie noch nie vorher gehört. Erst als ich kürzlich schriftlichen Kontakt zu Familienangehörigen in Deutschland aufgenommen habe, haben sie mich mit dieser Neuigkeit konfrontiert. Ich bin ja eigentlich nicht abergläubisch, aber sollte das wirklich ein "Zufall" sein?
Bis zum nächsten Mal herzliche Grüße sendet Ihnen Petra Gorr aus Irland!
Inzwischen haben wir eine Seite über die Familie Herzig aus Pilgramsdorf gestaltet! Heidi R.
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Auf Anregung von Gerd Paeßler hier noch einmal das Gedicht von Ulrich Rathey aus Lüben! |
Liebe Frau R., was könnte besser zu diesem Film passen als das berührende Gedicht des Lübeners Ulrich Rathey?! Ihnen wird es sicher gelingen, dieses Gedicht an der richtigen Stelle noch einmal in unser Gedächtnis zu bringen.
Alle guten Wünsche, Ihr Gerd Paeßler, 21.3.2013
Lübener Oberschüler 1944
Ulrich Rathey
In einem Klassenzimmer
in einer kleinen Stadt,
am Morgen, so wie immer,
man sich versammelt hat.
Doch bleich ist heut' der Lehrer,
voll Spannung ist der Raum,
der Gruß wird ihm heut schwerer,
die Knaben merken's kaum.
Sie achten nicht des Alten,
der da zu ihnen spricht,
und der die Händ' muß falten,
weil ihm das Herz zerbricht!
Zehn frohe junge Leben
greift wieder sich der Krieg,
der Herr mag sie umgeben
mit seiner Gnad' und Lieb'!
Die Knaben sind entlassen,
es schäumt das junge Blut,
sie ziehen durch die Gassen
und sind voll Übermut!
Was kümmert sie das Reden
von Krieg und von Gefahr,
sie werden freier leben,
als es zu Hause war. |
Der Zwang ist überstanden,
die Schule ist vorbei!
Man träumt von fernen Landen
und fühlt sich froh und frei!
Bei einem Trinkgelage
mit schlechtem, dünnem Bier
kommt der Entschluß zutage:
Auf, bringt ein Stück Papier!
Wir wollen wieder zechen
in dieser Kneipe hier
und von der Jugend sprechen,
wenn zehn Jahr älter wir!
Zehn laute frohe Knaben
sind eifrig gleich dabei
und werfen hin die Namen,
auf daß es gültig sei.
Dem Wirt ward übergeben
das heil'ge Dokument,
das nur den Wunsch zu leben
zehn junger Menschen kennt.
Und Abschied nimmt die Meute,
die alte Welt zerbricht,
vom Turm hallt Grabgeläute;
jedoch sie hören's nicht! |
Und hören ihn wohl nimmermehr,
den trauten Glockenklang,
denn zukunftahnend kündet er
schon Tod und Untergang.
Die Jahre sind verflogen,
die Glocken längst entzwei,
der Krieg durchs Land gezogen
mit Tod und Wüstenei.
Die Räume sind verfallen,
in denen nun zur Stund'
die Mauern sollten hallen
von lust'ger froher Rund.
Doch statt der lauten Zecher
hallt Wind nur im Gestein,
und statt der vollen Becher
tropft kalt der Regen ein!
Und tief unter den Steinen,
da liegt das Dokument,
es wird die zehn vereinen,
die längst verdorben sind.
Es könnten all die Tränen,
die diese zehn beweinen,
wenn sie zusammenkämen,
zu einem Meer sich einen!
aus: Lübener Heimatblatt 18/1970
(Der Autor - Sohn des Lübener Rechtsanwalts Hans Rathey.)
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Heidi R., 21.3.2013 |
Wer wissen will, wie DAS ALLES geschehen konnte, muss die ZDF-Filmtrilogie "Unsere Mütter, unsere Väter" gesehen haben. Wer diesen Film gesehen hat, versteht, warum nach diesem Krieg niemand über das, was er erlebt hat, sprechen konnte. Heidi R. |
Andrea Zänker, 20.3.2013 |
Im Anhang übersende ich wie versprochen die beiden Fotografien der Raudtener Schulkinder.
Das Foto von 1919 war einfach zu betiteln, die Kinder in der ersten Reihe halten zum Glück das Jahresschild in den Händen.
Das zweite Foto, vermute ich, ist aus dem Jahr 1925, vielleicht Januar bis März, da mein Opa Artur Grieger bis April in diese Schule ging. Er sieht auf dem Foto schon recht erwachsen aus (vorletzte Bankreihe an der Tür, neben Kantor Stritzke). Vielleicht gibt es ja doch noch ein paar Enkelkinder, die ihre Großeltern auf den Bildern erkennen. Ich freue mich, daß ich einen kleinen Beitrag zu Ihrer tollen Internetseite beisteuern konnte. Für heute viele liebe Grüße und bis bald Andrea Zänker |
Frank Rauch, 27.2.2013 |
Guten Tag, gerade fand ich im Rahmen meiner Familienforschung die Seite über die Lübener Windmühlen. Dort wird auch der Raudtener Mühlenbauer Gerhard Rauch erwähnt. Er ist mein Großonkel. Wir haben leider durch den Krieg und die Vertreibung aus Schlesien keine Dokumente und Unterlagen mehr über ihn. Deswegen bin ich sehr froh und dankbar, auf diesem Wege einige Informationen gefunden zu haben. Mit freundlichen Grüßen
Frank M. Rauch |
Christa Fröhlich, 23.2.2013 |
Sehr geehrte Frau Heidi R., auf der Suche nach Informationen über meinen Geburtsort Lüben in Niederschlesien und den Familienwohnort Seebnitz bin ich vor einiger Zeit auf Ihren Seiten gelandet. Es ist großartig, was Sie mit dieser aufwändigen geschichtlichen Arbeit leisten. Vielen Dank!
Ich habe meiner Schwester die Fotos gezeigt und sie konnte sich noch an einige Namen auf dem Konfirmationsbild erinnern, die ich Ihnen mitteilen werde. In meinem Besitz sind zwei Monatsblätter für den Kirchenkreis Lüben von 1940 und 1941, die ich Ihnen für eine mögliche Veröffentlichung gern zusende. Ich grüße Sie herzlich, Christa Fröhlich |
Enrico Otte, 20.2.2013 |
Sehr geehrte Frau Heidi, heute bin ich auf Ihre Internetseite gestoßen. Endlich konnte ich einmal Fotos von der Heimatgemeinde meiner Vorfahren betrachten. Mein Urgroßvater Fritz Jungfer führte in Zedlitz das Bauunternehmen seines Vaters Wilhelm Jungfer weiter und war außerdem in den letzten Jahren Bürgermeister dieser Gemeinde. Er lebte von 1890-1976 und war mit Frieda Jungfer 1895-1980 verheiratet. Nach der Vertreibung aus Schlesien fand die Familie in einem Dorf nahe Dresden Unterschlupf. Meine Oma lebt noch heute dort. Sollte Interesse an weiteren Informationen für Ihre Internetseite vorliegen, kontaktieren Sie mich bitte. Mit freundlichen Grüßen, Enrico Was für eine Frage! Gern würde ich weiteres Material über Zedlitz veröffentlichen! Bitte beachten Sie, dass Fotos und Erinnerungen aus der Zeit VOR 1945 sein müssen. Dies ist das Thema meiner Website! Heidi R.
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Gerd Paeßler, 24.1.2013 |
Sehr geehrter Herr Lotz, lieber Mitschüler! Es bedarf keiner großen Anstrengung, wenn die Nach-uns-Geborenen die Vergangenheit analysieren. Vielmehr sind die zu bewundern, die schon damals aus Antipathie gegenüber “Hitler mit seinen Paladinen” das Unglück ahnten. Leider gab es davon nur wenige, wie z. B. Sebastian Haffner, der allerdings schon 1907 geboren wurde. Ich, 1931 geboren, gehörte zu der Jugend, die sich von dem “Rechts-gescheitelten” in den Sog ziehen ließ und – wie Sie, Herr Lotz - erst mit zunehmendem Alter und Erfahrung begreifen konnte, was uns angetan worden ist. Deshalb drängt es mich heute, Ihnen für die Freigabe Ihrer Erinnerungen zu danken. Sie rufen bei mir Erinnerungen an die Lübener Schulzeit wach, die ich als Fahrschüler von Raudten erlebte. Die Namen und die treffliche Beschreibung der Lehrkräfte, die vom Zahn der Zeit verschüttet schienen, sind wieder präsent.
Herzlichen Dank! Mit den besten Wünschen, Ihr Gerd Paeßler |
Heidi R., 23.1.2013 |
Ich empfehle Ihnen dieses ZDF-Video Sebastian Haffner: Mein Kampf mit Hitler als bedrückende Einstimmung auf die Lektüre der Erinnerungen von Hans Dieter Lotz. |
Heidi R., 20.1.2013 |
Hans Dieter Lotz wurde im Jahr 1928 in der schlesischen Kleinstadt Lüben geboren. Mehr als achtzig Jahre später schrieb er auf, woran er sich erinnert, wenn er an seine Kindheit und Jugend zurückdenkt. Es sind anspruchsvolle Aufzeichnungen, weil sie sich nicht in der Schilderung von Ereignissen erschöpfen, sondern durch eine Vielzahl von Assoziationen Nachdenken und Fantasie des Lesers anregen und ihn zu neuen Erkenntnissen führen können. Dabei werden Orte und Personen Lübens auf unverwechselbare Weise lebendig. Es ist mir eine Ehre, dass der Autor mein Projekt für die Veröffentlichung seiner Erinnerungen ausgewählt hat. Hans Dieter Lotz würde sich über ein Feedback seiner Leser per E-Mail freuen.
Falls ältere Leser nicht wissen, wie sie sich die Erinnerungen von Hans Dieter Lotz in den Computer laden oder ausdrucken können, schreiben Sie mir bitte. Ich sende Ihnen mit der Erlaubnis des Verfassers den Text per E-Mail als pdf-Datei zum Ausdrucken! Heidi R. |

1920-2013 |
Während ich Zeitdokumente von Walter Kuche für eine Veröffentlichung bearbeitete, erreichte mich die traurige Mitteilung, dass seine Ehefrau Herta Kuche geb. Neuhaus am 3.1.2013 verstorben ist und inzwischen unter großer Anteilnahme auch der schlesischen Heimatfreunde zu ihrer letzten Ruhe gebettet wurde. Im Namen aller Lübener und besonders der immer noch eng miteinander verbundenen Mühlrädlitzer möchte ich Walter Kuche und seinen Angehörigen unser Mitgefühl ausdrücken. Wir wünschen dem engagierten Ischereyer, dass er seinen Lebensmut behält. Heidi R. |
Brigitte und Günther Herbst, 9.1.2013 |
Wir haben Ihnen per Einschreiben einige Fotos und Dokumente über unsere Groß Kotzenauer Vorfahren geschickt. Vielleicht gelingt es uns auch noch, die Verwandtschaft zu einer Mitwirkung zu bewegen. Wir sind neugierig, was für eine Seite Sie aus dem wenigen gestalten werden. Der Dorfplan von Groß Kotzenau ist klasse! Wir haben uns sehr gefreut, darauf sogar das Haus unserer Eltern zu entdecken. Wir planen für Mai wieder eine Tour nach Schlesien! Ganz liebe Grüße von Brigitte und Bruder Günther Herbst |
Hartmut Dames, 2.1.2013 |
Seit kurzem kann ich nun auch das Internet nutzen und habe mir zuerst auf lueben-damals.de alle Seiten über meinen Vater Theo Dames angeschaut. Wie kann man diese riesige Arbeit überhaupt würdigen?! Es ist ja nicht nur die wissenschaftliche Arbeit, die Sie betreiben, das Forschen, Quellen auftun, sich um Details kümmern, Spuren nachgehen und sich in die Materie einarbeiten. Ganze Lebensläufe verfolgen und geistig parat haben. Dazu immer den Stadtplan im Kopf und alle Dinge noch miteinander verknüpfen. Reine Detektivarbeit! Und dann noch die rein handwerkliche Arbeit. Sie sagten einmal, es seien fast 1000 Seiten!
Was mich betrifft – da haben Sie meinem Vater ein schönes Denkmal gesetzt. Niemals wäre seine Arbeit so der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und festgehalten worden, hätten Sie nicht die Initiative ergriffen. Und er wäre sicher glücklich, wenn er wüßte, daß er nicht für den Papierkorb gearbeitet hat. Aber auch an meine Mutter sollte man denken. Sie war es, die meinem Vater den Rücken freigehalten hat. Wie schön, daß Lüben dank Ihrer immensen Arbeit nicht untergegangen ist. Ihr Hartmut Dames |
Angela Jirka, 1.1.2013 |
Die Karte von der Niederglogauer Straße in Lüben kam über Umwege zu mir. Die Dame, die diese Karte 1929 bekam, kannte ich noch. Sie hieß damals noch Lucie Werner, lebte in Dresden und ihr schrieb mit innigsten Küssen ihr Richard aus Lüben! Ob er allerdings Lübener war, weiß ich nicht. In meinen Kindertagen war Lucie (verh. Dill) eine Kollegin meiner Großmutter. Sie verstarb um 1967. Da sie alleinstehend war, meine Großmutter ihr aber auch Freundin war, übernahmen meine Großmutter und meine Eltern das Ausräumen der Wohnung. Dabei fanden sie u. a. diese Karte. Ich habe sie bei Ebay verkauft, ohne ihren Wert zu kennen. Aber für Ihre Website schenke ich Ihnen gern einen Scan davon. Liebe Grüße von Angela Jirka Soviel Freundlichkeit wird Ihnen sicher im neuen Jahr ebenso zurückgegeben! Heidi R. |
M. F., 1.1.2013 |
Liebe Heidi R, ich finde ihre Seite klasse! Ich bin gebürtige Lubinerin und lebe seit 1989 in Deutschland. Meine Familie hat polnische und deutsche Wurzeln.
Es ist mir ein Freude zu sehen, wie Lubin wächst und sich weiter entwickelt, wie die schönen alten Häuser wieder ein Gesicht mit Geschichte erhalten. Meine Oma lebte nach dem Krieg in Krzeczyn Wielki (Groß Krichen) in einem alten deutschen Bauernhaus. Meine Kusine und meine Tante bewohnen das Haus an der alten Mauer bis heute. Anfang der 1990er Jahre haben die ehemaligen Bewohner meine Oma besucht und ihren Kachelofen in der Wohnstube wieder-erkannt. Meine Mutter erzählt auch noch oft aus ihrer Kindheit. Die Familie hat Landwirtschaft betrieben und bei Feldarbeiten manchmal vergrabenes Porzellan wiedergefunden. Dies hatten die ehemaligen Bewohner wohl vor der Flucht noch vergraben, in der Hoffnung es irgendwann wiederzufinden.
Ich finde es wundervoll, dass auch dank Ihrer Arbeit die Geschichte von zwei Nationen zusammenwachsen kann. An dieser Stelle vielen Dank dafür. Es ist so, als ob jemand meinen Kindheitstraum verwirklicht. Ich wollte schon immer die Geschichte der Stadt kennen. Bitte sagen Sie mir, wie kann ich Sie in Ihrer Arbeit unterstützen. Haben Sie Fragen zum heutigen Lubin oder vielleicht Fragen zu Groß Krichen? Wenn Sie Hilfe benötigen, können Sie mich gerne anschreiben.
Herzliche Grüße M. F.
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