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Schreiben Sie mir, wenn Sie an diesem Internet-Projekt mitwirken möchten. Dazu gehören Bilder, Dokumente, Erinnerungen oder wenigstens die Erlaubnis, interessante Aspekte Ihres Schreibens hier öffentlich zu machen. Auf dieser Zusammenarbeit beruht meine Website. Wenn Sie nicht an der weiteren Ausgestaltung der Seiten mitwirken können oder wollen, aber Kontakt zu anderen Familienforschern der Gegend um Lüben suchen, informieren Sie sich bitte auf der Anzeigenseite. Heidi R.
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Kerstin Hund, 7.2.2012 |
Liebe Frau R., ich bin die Enkeltochter einer Familie John aus Lüben-Altstadt. Als Kind dachte ich, unser Erkennungsmerkmal sei das rollende "R". Auf einer Bahnfahrt quer durch Deutschland habe ich daran einmal vor Jahren eine Schlesierin erkannt und angesprochen! Meine Opa hieß Arthur John (1900-1981), meine Oma Martha John. Sie haben die Kinder Günter, Ingeburg, Erika (1931), Elfriede, Anneliese und Brigitte (1941). Ich bin die Tochter von Brigitte, der Jüngsten, die bei der Flucht 3 Jahre alt war. Leider habe ich auf Ihren Seiten keine Bilder gefunden, auf denen meine Verwandten zu sehen sind. Großvater besaß wohl einen Krämerladen in Lüben-Altstadt. Mich interessiert, wie Sie herausgefunden haben, wohin die Flüchtlinge damals gezogen sind und ob die vielen Personen namens John evtl. auf eine Verwandtschaft hindeuten könnten. Vielen Dank für Ihre Mühe, so viele Erinnerungen wach zu halten. Herzliche Grüße, Kerstin Hund
Wir, die wir in der ehemaligen DDR wohnten, kamen doch im Lübener Heimatblatt nicht vor! Deshalb fehlen in meinen Listen die meisten Ostdeutschen solange, bis ich sie nach Kontakt-aufnahme in meine Einwohnerliste aufnehmen kann! Vielleicht können Sie die Erinnerung an Ihre Altstädter Vorfahren durch eine Extraseite bewahren helfen. Bestimmt findet sich das eine oder andere Bild oder Dokument! Vielleicht erinnert sich auch jemand an die Altstädter Johns?! |
Grzegorz Woś 1.2.2012 |
Witam! Przesyłam kopię zdjęcia trzech młodych mieszkańców Lubina z okresu przed 1945 roku, w celu opublikowania. Może ktoś rozpozna te osoby, więc chętnie je prześlę bezinteresownie na wskazany adres. Pozdrawiam Grzegorz Woś
Auf Deutsch: Hallo! Ich schicke hier die Kopie einer Aufnahme mit drei jungen Lübenern aus der Zeit vor 1945. Wenn jemand die Personen erkennt, würde ich gern das Originalbild verschenken. Freundliche Grüße! Grzegorz Woś
Diese Mail wurde vor einigen Tagen vom Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE auf Deutsch / BKGE w języku polskim) an mich weitergeleitet. Im Anhang befand sich ein Foto, das im Besitz von Grzegorz Woś ist. Ich erkannte darauf Rudolf Klose sen., dessen Sohn mit meiner Mutter eine Klasse der Volksschule Lüben besuchte und in diesem Jahr den 92. Geburtstag feiert. Vielleicht wird das Foto sein schönstes Geschenk! Herzlichen Dank an Grzegorz Woś! Heidi R.
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Walter Lehmann, 1.2.2012 |
Wir haben Ihre Internetseite über Petschkendorf mit Freude gesehen. Mein Vater Walter Lehmann, Jg. 1925, hat noch viele Unterlagen und Fotos. Er kann Ihnen sogar alle Namen auf dem Schulbild von 1938 mitteilen. Mit freundlichen Grüßen Walter Lehmann und Michael Lehmann Inzwischen sind vier Seiten mit dem Material von Walter Lehmann ergänzt oder ganz neu erstellt worden: Namensliste zum Schulbild, Dorfchronik, Dorfplan, Ergebnisse der Volkszählung 1939 im Kreis Lüben. Herzlichen Dank! Heidi R. |
| M. K., Lubin, 29.1.2012 |
Herzlich willkommen! Ich interessiere mich für die Geschichte des Sports in Lubin. Besonders für die Geschichte von Handball und Fußball. Die Informationen in den Artikeln sind nur Fragmente. Ich bitte höflich um mehr Informationen und Materialien über diese zwei Sportarten. Mich interessieren alle Sportklubs in Lubin, ihre Namen, Erfolge, Fotos, Tabellen, Ergebnisse, d. h. alles, was Sie haben. Ich wäre sehr dankbar für die Hilfe. Mit freundlichen Grüßen, M. K.
Zuerst hielt ich die Anfrage für ein Missverständnis. Ich weiß nichts über den Sport in Lubin. Bald wurde mir jedoch klar, dass die Bezeichnung "Lubin" (für das deutsche Lüben vor 1945) nur das Pendant zur Verwendung des Namens "Lüben" (für das polnische Lubin seit 1945) ist. Ich lehne beides ab. Der politische Beigeschmack ist beide Male nicht zu überhören bzw. zu überlesen. Zur Vermeidung politischer Missverständnisse sollten wir die von den Bewohnern der Stadt zur jeweiligen Zeit verwendeten Begriffe gebrauchen. Unabhängig von dieser Begriffsklärung habe ich leider nichts Neues über diese beiden Sportarten in Lüben anzubieten. Vielleicht liegen aber in Lubin auf Dachböden und in Kellern noch Zeitungen, Bilder und schriftliche Aufzeichnungen. Ich wäre gern bereit, sie hier zu veröffentlichen. Heidi R. |
Dr. Nils Aschenbeck, Bad Kissingen, 28.1.2012 |
Sehr geehrte Frau R., mit großem Interesse und mit Freude habe ich Ihre Lüben-Seite entdeckt! Die Familie meines Vaters stammt aus Lüben. Mein Großvater Johann Aschenbeck war Baurat; Helene Aschenbeck geb. Tschorsch seine Frau. Haben Sie mehr Hinweise auf die Aschenbecks und die Tschorsch gefunden? Können Sie die Adresse nachweisen, wo sie gewohnt haben. Mein Vater kennt die Adresse leider nicht mehr. Ich danke Ihnen sehr! Mit besten Grüßen, Nils Aschenbeck Es gibt mehrere Hinweise auf meinen Seiten auf Lübener namens Aschenbeck und Tschorsch. Die Frage nach der Wohnanschrift des Kreisbaumeisters gebe ich an die alten Lübener weiter! Heidi R.
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Wolfgang Wersich, Ellen Guse 23.1.2012 |
Wir verfolgen aufmerksam die Lübener Seite und haben das Bild mit der unbekannten Frau und dem Kind entdeckt. Vater war sich zuerst nicht ganz sicher und wir mussten erst mal die wenigen erhaltenen Bilder sichten. Wir sind uns aber ganz sicher. Der Junge ist mein Vater Wolfgang Wersich und die "unbekannte Frau" ist seine Mutter Gertrud Wersich geb. Brand. Beide sind sicherlich auf dem Weg zur katholischen Kirche, denn den Mantel mit dem großen weißen Kragen trug man nicht alle Tage und es war der Weg, den Mutter und Sohn immer zur katholischen Kirche gingen.
Es gibt mehrere Bilder, die meinen Vater noch mit solchen Mänteln zeigen. Und auch die Statur und der Hut der Frau - es ist meine Oma und seine Mutter. Das Bild kannten wir wirklich noch nicht! Vielen Dank dafür! Wolfgang Wersich und Tochter Ellen Guse Es ist auf dem Weg zu euch! Liebe Grüße, Heidi
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Ulrike John, 17.1.2012 |
In der Anlage finden Sie ein Foto mit den John-Kindern von 1928 und die ersten beiden Seiten einer Familienchronik, die mein Vater um 1980 begonnen hat. Auch Henning hat sich sehr über Ihre Website gefreut. Zitat: "Ich war sehr erstaunt über die Fülle an Informationen, durch die wir uns nun sehr interessiert 'durchkämpfen' werden. Eine filigrane Arbeit! Hut ab!" Sie knüpfen mit Ihrer Website tatsächlich alte Familienbande neu. Toll, dass Sie das machen. Danke dafür. Mit dem Durchforsten meiner Altbestände wird es noch etwas dauern. Aber bestimmt finden wir noch etwas zur Veröffentlichung Geeignetes.
Viele Grüße, Ulrike John |
G. Menken, 14.1.2012 |
Die Zuschrift von Herrn Abramowski vom 8.1.2012 hat mir richtig Spaß gemacht. Ich habe gleich meine alten Messtischblätter von 1913 und aus den 1930ern hervorgeholt und verglichen. Die Kleinbahn ist ja erst nach 1913 gebaut worden. Es ist eine lässliche Sünde des Riesengebirgsvereins. Die haben die Bahn in eine alte Vorlage eingezeichnet. Alt, weil in Gläsersdorf die Straße von Böckey kommend noch links am Schloß vorbeigeht, später geradeaus. Die alte Straße ist heute kaum nachvollziebar eine schmale Gasse. Vielleicht war der Bahnhof einmal an der "falschen Stelle" geplant? Herr Abramowski, der nun wirklich d e r Spezialist für diese Bahn ist, sollte sich überlegen, ob er nicht einen Artikel über das Schicksal dieser Bahn schreiben möchte. In meiner Wohngegend schreibt man heute auch gerne Artikel über ehemalige stillgelegte Eisenbahnen, heute Radwege. Kein anderer wäre besser dazu berufen und für ihn ist es ein Stück erlebte Heimat. In Vorbereitung meines Besuches in Obergläsersdorf hatte ich mich zur Orientierung auch bei Google immer nach dem Bahnverlauf gerichtet. Zu meinem großen Erstaunen mußte ich vor Ort in Oberau feststellen, dass Google irrt, in Oberau sind die Gleise weg, der Bahnhof wahrscheinlich auch. Weiter westlich scheint die Bahn aber noch gebraucht zu werden. Für Kleinbahnfreaks ist das eine wichtige Entwicklung, über die man einige Jahrzehnte später gerne einen Artikel lesen würde. Herzliche Grüße G. Menken |
Ernst-Karl Müller, 13.1.2012 |
Durch den Mühlenbetrieb meines Vaters kann ich mich noch an einige Kunden erinnern, z. B. an Rittergutsbesitzer Fritz Moltrecht aus Groß Krichen. Das Gut hatte bereits am Anfang des 20. Jhs. große Dampfpflüge. Das konnten sich damals nur die ganz großen Güter leisten. Sein Bruder Hubert Moltrecht war Pächter des Gutes in Lerchenborn. Aus Groß Krichen kann ich mich noch an Landwirt Gustav Benedix erinnern. Seine Tochter lebte nach 1945 in unserem Nachbardorf und betrieb einen kleinen Laden.
Einem Herrn Grosser aus Groß Krichen verdankt die Müller-Familie übrigens die rechtzeitige Flucht. Er war in verantwortlicher Position und informierte meinen Vater Fritz Müller einen Tag vor der geplanten Räumung der Stadt Lüben am 27.01.1945. Wir hatten damit etwas mehr Zeit als andere Familien, die Flucht vorzubereiten.
Der Pächter des Gutes von Guhlau hieß Max Peukert, er war bekannt für die Pferdezucht. Seine Eltern waren Besitzer der Mühle in der Nähe des Wasserturms in Lüben... Mit den Nachkommen haben wir noch heute einen - wenn auch nur losen - Kontakt.
Zu den Wassermühlen im Kreis Lüben würde ich gern etwas korrigieren. Mir scheint, dass die dort wiedergegebenen Erinnerungen von Wilhelm Exner nicht immer ganz stimmen. An der Steinauer Str. gab es keine große Mühle. Ich bin als Junge zur Familie des Schlachthof-Tierarztes Dr. Ilgmann immer die Steinauer Str. entlanggegangen. An die Gürke-Mühle kann ich mich erinnern.
Die von W. Exner erwähnte Dienst-Mühle / Kleine Stadtmühle / Breitermühle / Große Stadtmühle ist nach meiner festen Überzeugung ein und dieselbe Mühle, nämlich unsere!
Der in Exners Bericht erwähnte Mühlenwerkführer Wilhelm Obst war vermutlich ab Schließung der Fiebig-Mühle bis zu seinem Ruhestand Anfang der 1930er Jahre in unserer Mühle angestellt. Das Lehrzeugnis meines Vaters Fritz aus dem Jahr 1917 ist von Wilhelm Obst unterzeichnet.
Meine Erinnerungen beziehen sich auf die Zeit ca. 1920-1945, aufgrund von Erzählungen in der Familie teilweise auch auf noch frühere Zeit. Viele Grüße Ernst-Karl Müller |
Georg Böer, Januar 2012 |
Aus einem Postbrief: ... Um Weihnachten kommen die Erinnerungen besonders intensiv. Am 22. Dezember 1944 befand ich mich an der deutsch-belgischen Grenze in der Gegend um Malmedy kurz vor der vermuteten Frontlinie. Plötzlich wurde die Dunkelheit von Leuchtraketen erhellt und ein Geschosshagel setzte ein. Mich erwischte es als einen der ersten. Seitdem fehlt mir ein Bein. Aber jedes Jahr Weihnachten trinke ich ein Gläschen auf mein geschenktes zweites Leben. Georg Böer |
Wolfgang Abramowski, 8.1.2012 |
Liebe Heidi, die Karte der Lübener Landschaft aus dem Buch des RGV Lüben hat für Obergläsersdorf einen kleinen Fehler: der Bahnhof der Kleinbahn ist an falscher Stelle eingezeichnet. Er befand sich - von der Ortschaft her gesehen - rechts von dem Feldweg nach Kleinkrichen und nicht zwischen diesem Weg und dem Wirtschaftsweg Gut - Feldscheune. Der Bahnhof besaß ein durchgehendes Haupt- sowie ein Güterladegleis. Die Weiche in letzteres lag in Richtung Lüben unmittelbar anschließend links neben dem Feldweg; gleich danach begann die starke Steigung der Strecke nach Oberau hin. Die Scheune lag schon erheblich höher. Alles Gute und viele liebe Grüße von Wolfgang Abramowski
 Lübener Landschaftskarte |
Ich bin sprachlos, dass jemand diesen Fehler entdeckt hat! Aber die Ausschnitte aus den beiden Kreiskarten lassen keinen Zweifel! Der Bahnhof ist an zwei verschie-denen Stellen eingezeichnet. Keine Ahnung, wie das passiert sein kann. Danke vielmals, denn mit so aufmerksamen Besuchern dürfte meine Website fehlerfrei bleiben! Heidi R. |
 Kreiskarte Baron-Verlag Liegnitz |
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Margarete und Rudi Kurzke, 4.1.2012 |
Wir haben die vergangenen Feiertage auch dazu genutzt, um in Fotoalben und Erinnerungen zu kramen. Unsere Freude über einige Entdeckungen wollen wir mit allen Lübenern und ihren Nachfahren teilen und senden Folgendes zur Veröffentlichung: Abbildungen kleiner Fotoalben mit den Werbeaufdrucken der Drogerien Max Senftleben und Kurt Friedrich, Bilder aus Margaretes Schulzeit in der katholischen Volksschule Lüben. Leider sind die Namen der Mitschüler dem Vergessen anheimgefallen. Wir hoffen jedoch auf interessierte Nachkommen oder gar Mitschüler, die sich erkennen! Margarete und Rudi Kurzke, ehemals Gasthof zum goldenen Stern, Mallmitz bei Lüben |
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