Bewohner von Eisemost
Gemeinde Eisemost














Katholische Volksschule zu Eisemost mit Kantor Zeh

Schülerinnen und Schüler der Katholischen Volksschule zu Eisemost mit Kantor Zeh um 1930

Obere Reihe (von links): Franz Jammer, Herbert Kowald, Engelbert Schebitz, Boleslaus Racheinski, Alfred Jenke, Joachim Smozcek
Mittlere Reihe: Josef Oschokowski, Alfons Wittwer, Johannes Freier, Martin Reichelt, Herbert Wurche
Untere Reihe: Johannes Wurche, Erich Jenke, Siegfried Racheinski, Paul Knorr, Fritz Habel, Johannes Hartmann
Mädchen (links): Elisabeth Fisch, Else Roschkosch, Gertrud Fiebig, Lucia Weiß, Helene Wurche
Sitzend: Rosa Knorr, Gertrud Michel, Lucia Wittwer, Elisabeth Habel, Magda Langer, Elisabeth Wittwer
Gruppe rechts: Ruth Freier, Agathe Weiß, Irmgard Kowald, Kantor Bruno Zeh, Gustav Lappich, Ursula Schebitz
Vordere Reihe: Oswald Knorr, Paul Woynode, Magnus Schebitz, Felix Freier, Alfred Knorr


Zu den Personalkarten
der Lehrer von Eisemost

auf der Website der Bibliothek
für Bildungsgeschichtliche Forschung
des Deutschen Instituts
für Internationale Pädagogische Forschung


Das Copyright der Bilder liegt bei BBF/DIPF-Archivdatenbank.
Richard Nonnast
Richard Nonnast
Johannes Scharsig
Johannes Scharsig
Bruno Zeh
Bruno Zeh



Gästebuch-Eintrag


vom 25.11.2008

Förderverein Lokale Agenda 21 Treptow-Köpenick e. V.
Rudower Str.51
12557 Berlin
Tel.: 030/6557561

Sehr geehrte Frau Heidi! Ich arbeite seit 2005 an einen Projekt zum Thema „Fahnenflucht, Wehrkraftzersetzung, Wehrentziehung und Befehlsverweigerung bei der U-Bootwaffe“. Das Projekt wird unterstützt vom Bezirksamt und der Deutschen Dienststelle. Die AG Zeitzeugen als ein Teil des Fördervereins macht in der Regel Schulprojekte.
Für das Projekt arbeite ich u.a. Kriegsgerichtsakten durch und habe zurzeit die Akte von
Hubert Krause geboren am 10.4.1922 in Eisemost Lüben/Liegnitz.
Da er in Naumburg zur Schule gegangen ist, ist die Familie wohl früh aus Eisemost weggezogen. Sein Beruf war Schäfer. 1941 kam er zur Kriegsmarine. Nach einiger Zeit wollte er weg von der U-Bootwaffe und ließ den Dienst sein. Unempfindlich gegen Strafe oder Ermahnungen wurde er schließlich wegen Wehrkraftzersetzung angeklagt und zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt. Das Urteil wurde auf Betreiben des Oberkommandos aufgehoben und im zweiten Verfahren wurde
Hubert Krause zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Ich suche weitere Informationen über Hubert Krause und möchte Sie fragen, ob Sie mir da weiterhelfen oder vermitteln können. Mit freundlichen Grüßen Heinz-Jürgen Baumann
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Suche nach Angehörigen von Hubert Krause.
Ich empfinde Trauer und Scham darüber, dass den Schicksalen von Menschen, die sich dem NS-System widersetzt haben, in den Heimatzeitungen kein Raum geboten wurde. Meine Anerkennung gebührt all jenen, die die Namen der Ermordeten und Hingerichteten dem Vergessen entreißen. Heidi