Familienforschung Weidner in Seebnitz 1934
Gemeinde Seebnitz














Der folgende Text wurde 1934 von Erika Braun geb. Weidner geschrieben, nachdem sie sich auf die Spuren ihrer Vorfahren in Seebnitz begeben hatte. Die beschriebene Episode bildet das letzte Kapitel ihrer Aufzeichnungen zur Familiengeschichte der Weidners, die sie ihrer Tochter und deren Mann zur Hochzeit schenkte.

Eva Braun geb. Weidner war die Urenkeltochter von Johann Heinrich Weidner, dem Königlich Preußischen Hofrath und Dr. med. in Breslau, geboren am 14.12.1793 in Seebnitz. Ich bin ihr Großneffe und beschäftige mich ebenfalls mit der Erforschung meiner Familiengeschichte. Wir haben vor einigen Jahren diesen Erkundungsbericht der Seebnitzer Verwandtschaft als Reiseführer in unsere Vergangenheit benutzt. Mit Gewinn!

Hans-Georg Hartwig, Ur-Ur-Ur-Enkel vom Hofrath


Heimkehr ins Stamm-Väterhaus nach 130 Jahren

Schon immer hatte mich die Frage nach unseren Vorfahren sehr beschäftigt und im Jahre 1924 begann sie erneut, bei mir aufzutauchen. Aber alle Wege schienen versperrt, weil sich Geburtstag und -jahr des Urgroßvaters nicht feststellen ließen. Anfang 1934 kam mir nun der Gedanke, einmal an die Breslauer Universität zu schreiben, da er so viele Jahre als Arzt in Breslau tätig war. Auf meine Anfrage erhielt ich umgehend folgende Antwort:

"Auf Ihre Anfrage vom 24.2. teile ich ergebenst mit, daß Johannes Heinrich Weidner am 16. November 1816 als stud. med. an der Breslauer Universitär immatrikuliert wurde. Er war lutherischer Konfession und bei seiner Immatrikulation 23 Jahre alt. Er war der Sohn des Weidenbauers und Gerichtsscholzen Johann Heinrich Weidner und wurde zu Seebnitz im Lüben'schen Kreise geboren. Er hatte die Schule in Haynau besucht und das Zeugnis Nr. 3 erhalten. Aus Karl Kretzsch, Verzeichnis der Breslauer Universitätsschriften, ergibt sich ferner: daß W. Am 14.12.1793 in Seebnitz geboren wurde und daß er am 10.11.1819 in Breslau zum Dr. med. promovierte..."

Ich schrieb umgehend an den Gemeindevorsteher in Seebnitz und erhielt folgende Antwort:

"Seebnitz, den 19.3.1934
Zu Ihrer Anfrage teile ich Ihnen Folgendes mit. Ihre Vorfahren stammen aus einem hiesigen Bauerngut, welches Bauer Hermann Weidner bewirtschaftet. Familie Weidner gehört hier zu den angesehensten Familien und sind tüchtige, ehrbare Leute. Hermann Weidner hatte 2 Brüder, aber beide verstorben. Der Älteste war Lehrer in Breslau, wo seine Witwe, Frau Anna Weidner heute noch lebt."

Ernst August Weidner, Mitte des 19. Jhs. Hofbesitzer in Seebnitz

Gustav Weidner, 1930, Lehrer in Breslau

Nun gab es freilich kein Halten mehr. Am 24. März, einem Sonnabend, fuhr ich mittags um 1 Uhr in Hirschberg mit dem Rade los. Voller Freude, voller Erwartung, voll stiller Gedanken. Über die "Kapelle" führte mich der Weg nach Schönau, Neukirch, Goldberg, Haynau, Vorhaus. Hinter Vorhaus kam ich in einen herrlichen Wald. Meinen Heimatwald! Hohe Kiefern und Fichten grüßten mich wie alte Vertraute, mir ist so frei und leicht, so geborgen. Leiser Regen rieselt von den Ästen, der Waldboden dampft und duftet, die ersten Frühlingsvögel melden sich. Lange fahre ich in dieser herrlichen Stille. Dann geht es wieder auf die offene Straße. Von einem Waldarbeiter erfahre ich, wie weit es ungefähr noch bis Seebnitz ist. Kurz vor dem Dorf wäre ich beinah noch vorbeigefahren.

Lang ist das Dorf, 3 km, und im Oberdorf erst wohnt die Familie Weidner. Es fängt an zu regnen...
Jetzt stehe ich vor dem Gute der Weidner. Ein schönes, großes Gehöft nach Art der Franken angelegt: rechts das Wohnhaus, dahinter die Scheunen und Ställe sich im Viereck anschließend. Das Wohnhaus ist sehr alt, doch baulich gut, es hat nur ein Stockwerk. Einige Stufen führen in das Haus.

Ich trete ein und frage nach Hermann Weidner. Ich werde in eine große Stube mit Kochofen geführt. Hermann Weidner sitzt in sich versunken am Tisch. Etwas Schweres, Düsteres liegt in dem Raum. Ich fasse mir ein Herz und frage, ob er vielleicht mein Onkel sei. Ein unfreundliches "Nu, das müssen wir erst mal sehen" bekomme ich zur Antwort. Die Fragen gehen hinüber und herüber und nach kurzer Zeit ist er gewiß, daß ich eine rechte Verwandte bin. Kein freundliches Wort hörte ich, nur abweisende Blicke treffen mich. Still deckt jemand den Tisch zum Abendbrot, ein anderes Wesen schleicht in der Stube umher, setzt sich stumm an den Ofen in die dunkle Ecke. Zwei Burschen treten ein, ohne Gruß, eine ältere Frau bringt eine Schüssel Kartoffeln herein, betrachtet mich mißtrauisch, ich stehe auf und grüße sie, sie sieht weg von mir. Ein kleines Mädel von etwa 7 Jahren kommt schüchtern und stumm, wäscht sich am dunklen Ofen, eine junge Frau hilft ihr. Es tritt noch ein Mädchen ein, die Petroleumlampe über dem Tisch wird angezündet, alles harrt stumm und gedrückt, mich friert jetzt sehr innerlich, doch schwatze ich darauf los, um den Mut nicht zu verlieren. Ich rücke fort vom Tisch und setze mich ans Fenster, damit sie essen können. Niemand fordert mich auf, zu bleiben. Da sage ich: "Ich gehe noch nicht fort, so bald werden Sie mich nicht los. Hier wohnten meine Vorfahren, hier bin ich zu Hause, diese vier Wände muß ich mir recht lange ansehen." Zögernd fragt mich nun die Frau, ob ich mit ihrem Essen vorlieb nehmen wollte, dann könnte ich mich ja mit an den Tisch setzen. Freilich tue ich das und esse mit von den Kartoffeln und von der Sülze.

Im Schein der Lampe erkenne ich, daß das eine Mädchen blind ist, die Burschen tragen beide große Brillen, der eine macht einen sonderbaren Eindruck, sie reden während des ganzen Essens nicht einen Ton, nur ein "Ja" bekomme ich von dem einen auf meine Frage unmittelbar an ihn zur Antwort.

Der Vater ist jetzt etwas zutraulicher geworden, nur über unsere Voreltern ist von ihm nichts zu erfahren. Abweisend meint er: "Ich weiß nichts, aber mein Vetter Reinhard Weidner in Groß-Krichen hat viel aufgeschrieben, fahren Sie nur zu dem." Die Frau betrachtet mich immer so sonderbar mißtrauisch, sie kann meinen Blick nicht ertragen und sieht immer weg, wenn ich sie ansehen will. Sie redet auch kaum mit mir. Recht freundlich ist die Mutter des kleinen Mädels zu mir. Ich frage, ob ich hier im Haus ein Lager für die Nacht haben könnte... kein Bett, halt ein Lager. Doch ich werde abgewiesen. Ich sollte nur in ein Gasthaus gehen. Nach dem Essen geht der Bauer noch mit mir durchs Haus. Er zeigt mir die Stuben und ich sehe den Hausrat, die Schränke, Betten und Truhen, mit denen so viele meiner Vorfahren schon gelebt haben. Ich versuche, mich in ihre Zeiten zurückzuversetzen und mir ihr alltägliches Leben in diesen Räumen vorzustellen. Dann verabschiede ich mich. Der Bauer begleitet mich noch zum Gartentor und reicht mir dann doch herzlich die Hand.

Es regnet stark. Verlassen liegt die lange, lange Dorfstraße. Die Häuser sind dunkel. Ich atme auf, als ich auf der einsamen Straße steh. Zum Gasthaus ist es ein gutes Stück. Dort trete ich ein und grüße "Guten Abend" und frage nach einem Nachtlager. "Ich habe keins", ist die mürrische Antwort, "gehn Sie nur woanders hin. Wo kommen Sie denn überhaupt her und wer sind Sie denn?" Sonderbare Begrüßung und Frage denke ich, doch ich gehe darauf ein, um mehr zu erfahren und sage auch, wer mich schickt. Nun wird sie freundlicher und erzählt mir auch etwas von dem Geschick der Weidners. Ich höre nun, daß die Frau des Hermann Weidner seine Base ist und daß die Weidners öfters ihre Verwandten heirateten. Das ganze Dorf wimmelt von Weidners. Aber die Kinder müssen nun die Folgen dieser Inzucht tragen: als Einzige ist die Älteste gesund, die Mutter des kleinen Mädchens, die zweite Tochter ist blind. Der Sohn ist geistesgestört. Nun erklärt sich mir freilich die drückende Stimmung der Familie, die so furchtbar über ihr lastete.

Ich gehe in das nächste Gasthaus. Dort geht es mir nicht anders als im ersten. Auf meinen "Guten-Abendgruß" und Frage nach einem Nachtlager werde ich von dem Mann im braunen Hemd erst keines Blickes gewürdigt. Ich hatte das Gefühl, er möchte mich am liebsten am Kragen packen und vor die Tür setzen. Mit einer hinausweisenden Kopfbewegung meint er "Gehn Sie ock woandersch hin!" Nun ja, es war ja auch die Zeit, zu der man nicht einfach mit "Guten Tag" grüßte... man mußte schon "Heil Hitler" sagen. Aber das hatte ich eben nicht getan. Ich ging also zum dritten Gasthaus. Dort war alles voller Qualm und Biergeruch und eine Menschenmeute. Alles Braunhemden! Nur mit Mühe konnte ich mich zur Wirtin durchschlängeln. Ich sage wieder "Guten Abend"... keine Antwort, eisiges Schweigen. Ich war froh, als ich wieder draußen war.

Nun war meine Lage recht trostlos. Der triefende Regen, die leere Dorfstraße, die dunklen Häuser ringsum und die lärmenden Männerstimmen in dem Gasthaus. Wo nun hin? Das nächste Dorf war weit und in der Dunkelheit schlecht zu finden. Da faßte ich mir ein Herz und ging zum Bürgermeister. Zum Fahren war es viel zu dunkel. Wie ich so die Dorfstraße langtrottete, überholten mich in verschiedenen Abständen ein paar dieser Braunhemden aus dem Gasthaus. Sie unterhielten sich leise und ich hörte, wie sie sich, als sie an mir vorbeigegangen waren, zuzischten "Das is se!" Ich war ihnen mit meinem unvorschriftsmäßigen Gruß im Gasthaus wohl sehr auf die Nerven gefallen.

Beim Gemeindevorsteher erzählte ich, wie es mir ergangen sei und dort wurde ich freundlich aufgenommen. Seine Frau und die beiden Töchter kamen mir freundlich entgegen und mir wurde das Gastzimmer für die Nacht angeboten. Ich war recht froh und mir war, als sei ich nun wieder unter "Menschen". Der Gemeindevorsteher, Herr Schiller, erzählte mir, daß ich auch mit ihm verwandt sei, zwar ganz weitläufig durch seine Großmutter, aber doch verwandt. Seine Großmutter Johanna Scholz war eine Schwester der Mutter von Hermann Weidner. Solche Verwandtschaften gäbe es übrigens noch mehr in Seebnitz, denn das ganze Dorf sei miteinander verwandt... selbst die Nachbardörfer noch und es gäbe eine Unmenge Weidners. Er sagte mir aber auch, daß sämtliche Urkunden der Dorfbewohner bei einem großen Brand umgekommen seien. Deshalb käme man in der Nachforschung nach den Vorfahren nicht weiter. Er könnte mir aber versichern, daß nach Urkunden von anderen Linien des Weidner-Geschlechtes bewiesen werden könnte, daß die Weidners zu den ersten Geschlechtern gehörten, die in Schlesien im 12. Jahrhundert angesiedelt wurden.

Dann holte er den alten "Schulzenstock" der Gemeinde, mit dem auch mein Ur-Urgroßvater um 1790 herum Recht gesprochen hatte und ich durfte ihn in die Hand nehmen. Er war sehr groß und hatte am oberen Ende einen dicken Messingknauf. Leider mußte Herr Schiller noch zu einer Versammlung, er versprach mir aber am nächsten Morgen in den Gemeindebüchern mit mir zusammen nachzusehen, wer alles unter dem Namen Weidner eingetragen sei.

Ich schlief in einem schönen Bett. Am Morgen weckte mich das Gackern der Hühner und Lärmen des Viehs. Zeitig war ich schon unten und betrachtete mir das Leben auf dem großen Bauernhofe. Nach einiger Zeit kam Herr Schiller mit seinen beiden Töchtern und es gab einen schönen Kaffee und herrlichen Kuchen. Dann ging er mit mir in die Gemeindestube rüber und holte die Bücher mit den Namenseintragungen. Es wimmelte von Weidners darin. Aber es wäre sinnlos gewesen, alle diese Johanns und Gottliebs, Friedrichs und Augusts wahllos aufzuschreiben. Das hatte ja auch der Vetter Reinhold Weidner in Groß-Krichen schon getan, wie Hermann Weidner sagte. Es wäre nur noch möglich, daß die alten Bauern in den Urkunden erwähnt seien, die dem Archiv der Herrschaft Rostiz oder Dohna-Schlodien angehörten, denn diese Grafen wären die Besitzer des Ortes Seebnitz gewesen. Der Ort muß etwa im 11.Jahrhundert entstanden sein.

Inzwischen ist es halb Mittag geworden. Mir steht noch eine lange Heimfahrt bevor und Reinhard Weidner in Groß-Krichen will ich auch noch besuchen. Ich danke also den freundlichen Gastgebern herzlich und mache mich auf den Weg. Wiesen und Felder um mich her und dahinter hoher Wald. Der Gedanke, daß hier in der gleichen Landschaft schon seit Jahrhunderten meine Vorfahren zu Hause sind, ist ein ganz großes Erlebnis für mich. Hier haben sie gepflügt, gesät und geerntet. Hier haben sie die Kriege überstanden und die auch guten Zeiten erlebt. Hier sind sie gewandert und mühsam einhergegangen. Hier wuchsen die Kinder auf, manche von ihnen gingen fort, manche blieben hier. Dies Land, das ich jetzt mit meinen Augen sehen konnte, haben sie gesehen; die Garbe, die ich jetzt fassen konnte, ist vielleicht durch ihre Hände gegangen. Wind und Regen, Sonne und Mond und Sterne, Tag und Nacht in dieser Landschaft alles konnte ich wieder erleben in Farben und Stimmung dieser Landschaft. Es war wie ein Traum.

Nach reichlich einer Stunde bin ich in Groß-Krichen. Ich stehe vor dem Gasthaus und poche an die Tür und warte, daß mich jemand hereinläßt. Da öffnet sich die gegenüberliegende Tür und... ich meine, unseren Großvater Robert Weidner in verjüngter Gestalt vor mir zu sehen! Nicht groß, kurze Beine, langen Oberkörper, die gleiche Haltung, vor allem die gleiche schöne Nase, die gleiche Stirn. Ich sage: "Reinhard Weidner? - Ich bin eine Weidner". "Wie ich mich freue!" sagt er. "Vom Dr. Weidner aus Breslau! Ich habe immer nach diesen Weidners geforscht und habe nie etwas erfahren können!" Schnell holt er seine Aufzeichnungen herbei und ich nehme meine aus dem Rucksack und schon sind wir mittendrin im Nachforschen. Unser Großvater und Reinhard Weidner scheinen das gleiche Erbgut von der Ahnfrau Geppert zu haben, denn durch sie sind wir mit ihm verwandt.

Die Tochter unseres Großvaters Johann Heinrich Weidner und dessen Frau Anna Elisabeth geb. Geppert war Rosine. Sie heiratete Johann Gottlieb Scholz aus Groß-Krichen. Eins ihrer vielen Kinder war Johanna Charlotte, die Gottlieb Weidner aus Groß-Krichen heiratete. Das sind die Eltern von Reinhard Weidner.

Hermann Weidner in Seebnitz war im Gegensatz zu Reinhard Weidner groß. Etwa in Gestalt und Haltung wie unser Vater, nur nicht so aufrecht und stark. Er war blau und blond wie unser Vater und hatte weiches Haar doch eine andere Nase. Ein Sohn von ihm glich sehr unserem Bruder Hans, doch war er durch sein Leiden sehr entstellt.

Reinhard Weidner erwog mit mir zusammen noch einmal alle Möglichkeiten, in der Forschung weiterzukommen. Er erzählte, daß er alle 5 Jahre in seinem Hause ein Familientreffen veranstalte, zu dem immer etwa 100 Personen erschienen. An dem nächsten Fest sollten wir auch teilnehmen. Und er lud mich mit Familie ein, die Ferien auf seinem schönen Hof zu verbringen.

Für uns ist die weitere Forschung zunächst eine Geldfrage. Für die Forschung in Seebnitz besteht aber wohl wenig Hoffnung, weiter voranzukommen. Es sei denn über das Landesarchiv in Breslau und das kostet viel Zeit und Geld und muß wohl auf später verschoben werden, wenn die Kinder größer sein werden.

Wir aßen recht vergnügt Mittag, dann mußte ich mich verabschieden, denn mein Weg war noch weit bis in die Hirschberger Berge. Groß-Krichen liegt etwa 4 km vor Lüben, von dort sind es 24 km bis Liegnitz und von Liegnitz bis Hirschberg 60 km. Ich mußte mich also sputen. Die Sonne lachte jetzt, es hatte aufgehört zu regnen, die Felder waren grün, die Heidebüsche blühten an der Straße Es war eine schöne Heimfahrt. Ohne Rast ging es über Liegnitz, Goldberg, Schönau wieder nach der "Kapelle" und von dort in sausender Abfahrt nach Hirschberg hinein. Es war dunkel geworden. Die alte Turmuhr schlug 9 Uhr.

Es war eine erlebnisreiche Fahrt. Der Weg in unsere engste Heimat steht uns seitdem offen. Seit 130 Jahren war ich das erste Stammesmitglied, das in das alte Stammhaus wieder einkehrte.

Hirschberg i. Rsgb., Boberstr.17, im Juni 1934

Erika Braun geb. Weidner