
Kreisständehaus in der Polkwitzer Straße um 1900

Königliches Landratsamt 1906. Das Quergebäude rechts hinten befindet sich am Anfang der Haynauer Straße neben der Dittmannsgasse.

Oben Kreisständehaus um 1914. Unten Landratamt um 1923

Nach mehreren Verwaltungsreformen wurde aus Königlichem Landratsamt und Kreisständehaus das Landratamt.
Das Wohnhaus des Landrats befand sich ganz in der Nähe. Auf dem letzten Bild dieser Seite sieht man das Gebäude nach dem Umbau zur Kreissparkasse, nachdem daneben ein neues Kreishaus errichtet worden war.

1936 wurde wenige Meter neben dem Landratsamt das neue NS-Kreishaus erbaut. Nicht nur das NS-Emblem über dem Haupteingang in Höhe des Dachgeschosses weist auf die Entstehungszeit hin. Der alte Baumbestand auf dem Vorplatz des neuen Kreishauses fiel der Axt zum Opfer, um den Blick auf die 42 m lange Front des NS-Verwaltungsgebäudes mit den 50 Diensträumen zu lenken. Dank für mehrere Bilder an Tomasz Mastalski!
Links neben dem Kreishaus ist zu lesen: "Richard Reigber - Bildhauermeister und Steinmetzgeschäft". Bestätigt hat dies Anneliese Herrmann geb. Müller, Tochter des Stadtmüllers Fritz Müller, die schräg gegenüber in der Stadtmühle wohnte und dort täglich zur Schule entlangging. Es ist überliefert, dass Richard Reigber den Gedenkstein für den Heldenhain gestaltete. Und Lucas Wojnar fand im Jahr 2010 sein Firmenschild.

Links das ehemalige Kreisständeamt/Landratsamt. Es wurde nach dem Neubau des Kreishauses Kreissparkasse.
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