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Geschichte von Alt Raudten von 1945-2000
Eine Rekonstruktion der Vergangenheit von Alt Raudten nach 1945 ist bis heute nicht möglich. Im Laufe der Nachforschungen nach Quellenmaterial stellte man fest, daß in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts das Archiv mit vielen Dokumenten abgebrannt ist. So fielen alle Eintragungen über Migration der Menschen, Wirtschaft und Volkszählungen dem Feuer zum Opfer. Bis zum heutigen Tag sind nur knappe Informationen erhalten geblieben, vom Raudtener Gemeinderat an das Landratsamt nach Lüben überwiesen, unter anderem Protokolle von Gemeinderatssitzungen. Sie umfassen den Zeitraum von 1945-1950. Das Schloß Auf dem Gelände der Landgüter u. a. in Alt Raudten, Brodelwitz, Pilgramsdorf und Queißen waren russische Truppen stationiert, die der Kommandantur in Lüben unterstanden. Die Schlösser im Kreis Lüben wurden 1946 von der polnischen Seite übernommen. Mit der Übernahme war ein Kommissar des Landratsamtes beauftragt. Der Beamte hieß Nowicki. Schlösser, die 1945 übergeben wurden, waren: Jauschwitz, Mlitsch, Brodelwitz und Töschwitz; der sowjetische Offizier, der die Schlösser dem polnischen Staat übergab, war Major Wietrow von der Einheit Nr. 55405, in Lüben stationiert (damals in den deutschen Kasernen, heute Bergmann-Schule), wie auch Kapitän Barwinow, Oberleutnant Rebozinko und Leutnant Kuronow. Aus der genauen Inventarisierung geht hervor, daß die Russen sehr genau aufgezählt haben, was den polnischen Ämtern übergeben wurde. Die Listen wurden in russischer Sprache aufgestellt. Das Aufzählen fing mit dem Schloß und Nebengebäuden an, mit Scheunen, Stallungen, landwirtschaftlichen Geräten wie Mäher, Drescher, Sensen, Hacken, Sortierern, Lokomobilen, Transformatoren, Traktoren, Schaufeln, Rechen, Besen, auch Dünger nach Art und Masse, Kartoffeln, Stroh, Möbel (Tische, Stühle und Betten). Nur ein Zusatzdokument der Übergabe erwähnt Tiere: 9 Pferde, die entweder krank oder lahm waren. Man kann also annehmen, daß es im Falle Alt Raudten genau so abgelaufen ist. Die Russen überließen das ganze tote Inventar, die Tiere mußten zur Verpflegung herhalten. Eine Einwohnerin von Alt Raudten erinnert sich, daß die Russen das Korn mit der Dreschmaschine bearbeiteten; im Kuhstall am Teich standen Ochsen. Das Schloß von Alt Raudten wurde wahrscheinlich erst 1947 oder 1948 an die Polen übergeben. Die Schlüssel vom Schloß befanden sich in Töschwitz, von hier nahm man sie nach Alt Raudten. Ende der 40er Jahre wurden die Großgrundbesitzer in Schlüsselgüter (Genossenschaften) verwandelt. Alt Raudten wurde zu einer Genossenschaft mit Töschwitz, Brodelwitz, Rinnersdorf und Pilgramsdorf zusammengeschlossen. Später nannte man die Kombinate PGR (Staatliche Landwirtschaftliche Genossenschaft). Der Leiter in Alt Raudten war Stanislaw Zietek. Das Gut blieb im staatlichen Besitz bis zur Hälfte der 1990er Jahre. Heute befinden sich die Ländereien in einer Staatlichen Länder Agentur (Panstwowa Agencja Rolna), die das Land verkauft oder verpachtet.
Das Schloß überdauerte in gutem Zustand nur einige Jahre, mit der Zeit wurde es zur Ruine. Es wurde nicht zu Wohnzwecken genutzt noch irgendwie anders bewirtschaftet. Das Schloß als solches war für die kommunistischen Herrscher kapitalistische Vergangenheit... Immer öfter und zahlreicher kamen Menschen aus allen Teilen Polens und Rußlands. Die Geräte wurden aus dem Schloß entwendet, denn die Menschen waren arm und die Häuser verwüstet. Die Bewohner Alt Raudtens und der umliegenden Ortschaften nahmen das, was man im täglichen Leben benötigt: Tische, Stühle, Schränke, auch kleine, schöne Dinge, manchmal auch Fensterrahmen, die man verfeuerte oder verwertete. Im Herbst 1949 wurde das Dach des Töschwitzer Schlosses abgetragen. Das Gebälk wurde herausgesägt und als Brennholz verwendet. Kleine Nippsachen fanden Abnehmer bei den Kindern, die darin Spielzeug sahen. Es wurde mit kostbaren Porzellanfiguren gespielt, die die Erwachsenen aus dem Schloß brachten. Man kannte den Wert dieser schönen Dinge nicht. Es waren bunte, schöne Gegenstände, die Freude machten. Bis zum heutigen Tag ist nichts übriggeblieben. Das Holz, das mit der Zeit dem Holzwurm zum Opfer fiel, fand Verwendung im Ofen. Die alten Möbel der damaligen Zeit wurden durch neue ersetzt: einfach, häßlich und praktisch. Auch der Schloßpark mit dem schönen Garten verwilderte. Schon lange kommen keine Ausflügler, um ihn zu bewundern. Nur eine uralte Eiche [siehe Artikel oben, der die Großmutter-Eiche erwähnt] zeugt von glanzvoller Vergangenheit. Die ersten Ankömmlinge nach dem Krieg erzählten, daß alles vorhanden war: Bäume, Blumen, ein Springbrunnen, Himbeersträucher, die am Tor wuchsen, und Richtung Wandritsch der Garten. Alles erlag einer totalen Verwüstung. Die Gärten der Repatrianten, die von "hinterm Bug" kamen, blühten in allen Farben, der Samen wurde aus dem Schloßgarten geholt. Grund und Boden um das Schloß herum wurden gründlich umgegraben, wie auch der Springbrunnen und die Ruine der Sybille-Rotunde. Man suchte fieberhaft nach Schätzen! Wie dieser Schatz sein sollte und was er enthalten sollte, blieb Phantasie. Die Leute, die damals den Schatz suchten, gibt es nicht mehr, unter ihnen waren nicht nur Ortsbewohner, es waren auch Saisonarbeiter, die dann niemals wiederkamen. Man erzählte, daß Kriegsgefangene in einem Hügel "Wertvolles" vergraben hätten, das man lange suchte, aber nicht fand. Heute wird nichts mehr gesucht, der Park ist im Frühjahr mit blühenden Anemonen übersät. Sonntags geht man hier spazieren, die Kinder umringen die alte Eiche, die unter Naturschutz steht, und messen somit den dicken Stamm. Der größte Teil der Wirtschaftsgebäude ist auch verfallen. Der Schafstall (vorher Kuhstall), der sich in Richtung Brodelwitz befindet, wurde zum Schweinestall umfunktioniert. Er wurde beim Brand Anfang der achtziger Jahre vernichtet. Das Feuer verschlang auch die Scheunen, die voll mit Heu waren. Man baute gegenüber dem Schloß zwei neue Schweineställe, einer davon verfiel, weil er ungenutzt war. Für die landwirtschaftlichen Arbeiter, die von allen Teilen Polens hergeholt wurden, baute man Arbeiterhäuser und das direkt vor dem Schloß und am Hügel in Richtung Töschwitz. Diese Häuser sind bis um heutigen Tag von den einstigen Arbeitern der damaligen Genossenschaft bewohnt. Es sind Menschen aus Pommern, Masowien, Lubliner-Land und aus den Masuren. Die Bewohner von Alt Raudten Da die Archivalien vernichtet worden sind, beruht die hier beschriebene Menschen-Migration auf zugänglichen und erhalten gebliebenen Akten der Gemeinde Raudten und den Erinnerungen der ersten Ansiedler im Ort. Bis 1947 wohnte in Alt Raudten eine einzige, ansässige dreiköpfige Familie. Sie wohnten im Haus am Teich, die Familie hieß Marschalek. Die Mutter Anna Marschalek hatte zwei Töchter, der Vater wurde 1945 erschossen. Sie besaßen 30 Ar Land. 1947 verließ Frau Anna Alt Raudten. 1945 war der Gemeindevorsteher in Raudten Jan Boguc. Jedenfalls sind die vorhandenen Dokumente mit seiner Unterschrift gezeichnet. Die statistische Zusammenfassung, die im Landratsamt Lüben am 10. 8. 1945 einging, gibt an, daß in Alt Raudten acht unversehrte Gehöfte sind, zwölf Gehöfte sind geschädigt. Bis Januar 1946 gab es in Alt Raudten 37 Bauernhöfe mit bis zu 15 Hektar Land, davon 7 Höfe in einem guten Zustand, 30 Höfe waren zu 30% zerstört. Häuser mit den alten deutschen Nummern: Haus Nr. 10: 45% Verfall, Haus Nr. 12: 45% Verfall, Haus Nr. 13: 60% Verfall, Haus Nr. 19: 65% Verfall, Haus Nr. 25: 65% Verfall. Die Schäden der Gehöfte wurden von Jan Boguc aufgenommen. 1946 gab es eine Volkszählung. Die Angaben über Alt Raudten sind nicht erhalten geblieben. Bis 1946 gab es nur einige Tabellen, der Dorfschulze war bis 1949 Blazej Gebala. Am 1. August 1946 wohnten in Alt Raudten 13 Familien: 42 Personen. 5 Familien bewohnten Bauernhöfe (14 Pers.), 8 Familien (28 Pers.) waren ohne Höfe. Weitere Zusammenstellungen vom 15. Januar 1947 sagen, daß zu dieser Zeit 34 Personen in Alt Raudten wohnten (31 Neuankömmlinge und 3 Deutsche). Drei Monate später hat sich die Einwohnerzahl geändert, es waren 29 Personen, d. h. 10 polnische Familien und 1 deutsche. 12 Häuser brauchten dringend eine Renovierung (25% Schaden), 6 Häuser hatten kleinere Schäden. Diese Gehöfte wurden zur Übernahme freigegeben, außerdem zwei Gehöfte mit 20 Hektar Land. In den Einschreibungen vom 27. Mai 1947 figurieren immer noch drei Deutsche und diesmal 45 Polen. Einen Monat später kamen 5 Polen dazu. Diese Menschen bewohnten 15 Bauernhöfe mit je 2-3 Hektar Land, 12 Höfe mit 2-10 Hektar. Ein Rapport vom 27. Oktober 1947 erwähnt 9 Familien (40 Pers.), das sind Repatrianten und zwei Familien (12 Personen) als Umsiedler. Deutsche sind hier nicht mehr verzeichnet. Es ist anzunehmen, daß Familie Marschalek im Herbst 1947 endgültig Alt Raudten verließ. Das lebende Inventar der Dorfbewohner waren zu Anfang: 3 Pferde, 3 Kühe und 1 Schwein. Ende 1947 wurde 69 Hektar Acker bebaut, es gab immer noch 3 Pferde, aber schon 15 Kühe und 5 Schweine. Vom April 1947 ist eine Liste der Deutschen erhalten geblieben, die in sowjetischen Domänen arbeiten mußten, außerdem eine Aufstellung von Nichtarbeitenden, von Deutschen, die optiert haben. Die Aufstellung umfaßt die Orte: Raudten, Alt Raudten, Barschau, Brodelwitz, Queissen und Gaffron. Aus Raudten die Familien: Stiller, Schubert, Bauzitus, Basler, Peukert, Hentschel, Walter, Bach und Kuntz. Aus Alt Raudten: Niemand; so daß man annehmen muß, daß die Familie Marschalek nicht bei den Russen arbeitete. Am 8. Juni 1948 meldete der Gemeindevorsteher Jozef Zarebski, daß "auf dem Gebiet der hiesigen Gemeinde keine Deutschen mehr wohnen, die Umsiedlung ist abgeschlossen". Die polnischen Neuankömmlinge kamen von allen Ecken Polens herbei. Überwiegend waren es jedoch Menschen, die aus politischen Gründen ihre Höfe verlassen mußten, da diese nicht mehr in den Grenzen Polens lagen. Es waren, wie man volkstümlich sagt: "Polen, die hinter dem Bug lebten (Polacy za Buga). Sogar auf den Anträgen las man die Bezeichnung "za Buga". Diese Menschen kamen überwiegend aus der Lemberger und Tarnopoler Gegend. Aus diesen Ostgebieten kam: Jozef Gorski, Michal Uzarski, Michal und Tekla Bak, Bazant, Jan Wozniewicz (Soldat, mit einem Mädchen, aus Krowinski stammend, verheiratet), Sorokopas, Wladyslaw Uzarski (von Zwangsarbeit aus Lübeck zurückgekehrt), seine Frau stammt aus Juleje bei Tschenstochau, Szewczyk aus der Ukraine, seine Frau aus der Gegend um Kuibyschew. Es kamen auch Soldaten aus der I. und II. Polnischen Armee, die ihre Familien suchten und nicht nach Hause konnten oder wollten, da das Gebiet jetzt zu Sowjetrußland gehört. Zwangsarbeiter aus Lübeck, Brudersdorf und Brockau suchten ein Zuhause. Aus Zentralpolen kamen Familien, die sich bessere Lebensbedingungen versprachen: Janek, Klimas, Mazur, Fudal, Gebala, Garbacz, Maicher. Die Häuser, die sie für sich nahmen, mußten sie an den Staat in Raten bezahlen. Die Menschen, die ihre Höfe verlassen mußten, bekamen Gehöfte umsonst, sie bekamen sogar finanzielle Unterstützung für Renovierungen. 1947 waren auch zwei Russinnen gemeldet, die mit Polen verheiratet waren: Anna Huzar und Anna Kuchatzyszyn, eine kam aus dem Raum Smolensk, die andere aus dem Raum Kursk. 1947 kam auch eine zwangsvertriebene Familie mit Namen Peregrym, diese Familie wurde aus dem Land der Lemken nach Alt Raudten zugewiesen. Nach dem Beschluß der kommunistischen Regierung Polens und unter dem Vorwand einer Zusammenarbeit mit der aufständigen ukrainischen Armee sowie dem fraglichen Tod des missliebigen Generals Karol Swierczewski im Lemkener Land wurden die Lemken als feindliches Element in der "Aktion Weichsel" zu je einer Familie in die Ortschaften der neu erworbenen Gebiete gebracht. Lange Zeit durften diese Familien ohne amtliche Erlaubnis ihren Wohnort nicht verlassen. Nach 1956 durften sie auch nicht in ihre Heimat zurückkehren, obwohl man glaubte, daß nach dem Tode Stalins eine andere Zeit anbrechen würde. Es wurde viele Jahre lang ein Register geführt, in dem alles, was die Lemken betraf, notiert wurde; wie sie sich benahmen, mit wem sie sich trafen usw. Man behandelte sie wie Menschen zweiter Klasse. Ein Teil der Lemken kam ins Lager Jaworzno, wo sie wie politische Häftlinge behandelt wurden. Die o. g. Namen sind nur ein Teil der Einwohner Alt Raudtens. In über 50 Jahren kamen andere Namen dazu, die Familienstände änderten sich im Laufe der Zeit. Die Menschen, die nach dem 2. Weltkrieg hierher kamen, glaubten nicht daran, daß sie bis ans Lebensende hier bleiben würden. Der Aufenthalt war von Anfang an durch ein Provisorium geprägt, er sollte vorübergehend sein. Diese Einstellung hatten alle älteren Bewohner. Die Kinder und Enkel, die hier geboren wurden, sehen das ganz anders, sie fühlen sich hier zu Hause, hier ist ihr Vaterhaus, ihre Heimat. Die Kirche - Ein berühmter Sohn Alt Raudtens ist der Dichter und Gelehrte Christian Knorr von Rosenroth. Er schrieb Morgenglanz der Ewigkeit In einem sehr guten Zustand fanden die Polen die Kirche und den Friedhof in Alt Raudten vor. Die Kirche wurde weder ins Register der Kirchen aufgenommen noch als katholisches Gotteshaus genutzt wie fast alle evangelischen Kirchen. Die Bewohner von Alt Raudten wurden der Kirchengemeinde in Raudten zugeteilt. Vermutlich wurde die Glocke von Alt Raudten nach Raudten gebracht, der Altar ist in der Kirche in Olszana, wo er sich bis heute befindet. Die Skulptur, die sich auf dem Friedhof befand - drei Soldaten aus schwarzem Stein - wurde auf Befehl der Ämter vernichtet. Dieser Vandalismus war das Resultat einer Verfügung vom 25. Februar 1948, beglaubigt auf Grund der Plenarsitzung der KPP (Kommunistischen Partei Polens) und des Breslauer Wojewoden vom 14. Februar 1946. Der damalige Konservator ordnete das Fotografieren des Denkmals an, um das Foto zu den Akten des Landratsamtes zu legen. Er wollte damit beweisen, daß deutsche Spuren ausgelöscht wurden. Die Untat vollbrachten Einwohner von Alt Raudten mit Funktionären der damaligen Miliz. Das Raudtener Denkmal aus dem Jahr 1922 wurde am 28. 8. 1948 in Raudten vernichtet. In einem Sockel hatte man ein Behältnis mit Schriftstücken gefunden. Man weiß nicht genau, wann das Denkmal in Alt Raudten verschwand. Man weiß nur, daß es durch Kommunisten aus der Gemeinde geschah. Am 9. August 1948 meldete der Gemeindevorsteher Jozef Zarebski in einem sozial-politischen Referat in Lüben, daß der "Rest des Deutschtums" in der Gemeinde Raudten entfernt worden war. Nach dem Fall des Kommunismus hat sich die Einstellung, die Vergangenheit Schlesiens betreffend, geändert. Im Jahr 2000 wurden deutsche Epitaphien, die Denkmalwert haben, von Alt Raudten nach Raudten gebracht. Sie wurden an der Nordmauer der Kirche "Zum Heiligen Kreuz" (früher evangelische Stadtpfarrkirche St. Katharina) angebracht. Diese Grabtafeln sind auf Wunsch und nach vielen Bemühungen des einstigen Schloßbesitzers Hans-Wilhelm von Schweinitz gerettet worden. Die Einwilligung gab der Wojewodschafts-Konservator. Die Gemeinde Raudten und der orthodoxe Pfarrer der Heilg-Kreuz-Kirche gaben den Steinen einen würdigen Rahmen. Übersetzung von Sylvia Sagajllo in Lübener Heimatblatt 5/2003
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