Julius Süßmann (1870-1942)
Gemeinde Braunau














Gedenkblatt der Holocaust-Gedenkstätte Yadvashem für Julius Süßmann (1870-1942) aus Braunau Krs. Lüben

Julius Süßmann erwarb 1917 die drei Güter von Braunau im Kreis Lüben. Seine jüdische Herkunft wurde ihm wie Millionen anderen in der NS-Zeit zum Verhängnis. Er wurde enteignet und in ein Lager deportiert, oder in umgekehrter Reihenfolge seiner Existenz beraubt. Nichts ist über sein Schicksal bekannt. Eine Nachfahrin der Familie, die in Israel lebt, hat seinen Namen und seinen letzten Wohnort der Holocaust-Gedenkstätte Yadvashem mitgeteilt. Dieses Gedenkblatt ist möglicherweise alles, was von ihm blieb.

Auf meiner Website erinnerte Heike Schart in einem Gästebuch-Eintrag im Jahr 2009 an ihn, als sie erwähnte, dass ihre Vorfahren "in direkter Nachbarschaft zum Rittergut von Julius Süßmann" gewohnt haben. Wer hat noch ein Dokument oder Foto, das in Zusammenhang mit Julius Süßmann steht? Heidi R.