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Herbersdorf [1939]
Gemeinde, Kreis Lüben, 17 km, Post Herbersdorf über Lüben, 478 Einwohner, 115 Haushalte, Flurgröße 1439 ha, 4 Gemeinderäte, Bürgermeister Max Atzler, Fernsprecher Groß Heinzendorf 22, Landratsamt, Finanzamt, Amtsgericht, Versicherungsamt, Landkrankenkasse, AOK Lüben / Regierungsbezirk, Landgericht, Arbeitsgericht, Versorgungsamt Liegnitz / Arbeitsamt Liegnitz, Nebenstelle Lüben / Standesamt Groß Heinzendorf / Schulgemeinde Herbersdorf / Gendarmeriebezirk Ober Gläsersdorf / nächster Personen-, Güterbahnhof Heerwegen 4 km. Vorhanden: 1 Volksschule
Aus: Alphabetisches Verzeichnis der Stadt- und Landgemeinden im Gau Niederschlesien mit den dazugehörigen Ortsteilen, Kolonien, Siedlungen usw., Kurt-Gruber-Verlag Wirtschaft Recht, Dresden, 1939 |
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Herbersdorf [1927]
Dorf Kreis Lüben Regierungsbezirk Liegnitz 392 Einwohner Gemeindevorsteher Atzler Postamt Neuguth Eisenbahnstation Güterladestelle Gläsersdorf und Polkwitz Entfernung 3 und 5 km Amtsgericht Kreissparkasse Finanzamt Lüben Elektrizitätswerk Liegnitz evangelische und katholische Volksschule
Baier, Paul, Schuhmachermeister
Becker, Paul, Kolonialwaren
Burkert, Ernst, Stellmachermeister
Dörfer, Richard, Tischlermeister
Hielscher, Gustav, Bäckermeister
Lysa, Paul, Kolonialwaren
Schammler, Hermann, Fleischermeister
Schorsch, Otto, Müllermeister
Walter, Anna, Kolonialwaren
aus: Amtliches Landes-Adressbuch der Provinz Niederschlesien für Industrie, Handel, Gewerbe, Verlag August Scherl, Breslau, 1927
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Herbersdorf in einem Nachschlagewerk von 1845
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Herbersdorf [1913]
Dorf (mit Mühle) + Rittergut (mit Ziegelei): Kreis Amtsgericht Lüben 17 km; Post Eisenbahnstation Polkwitz 5 km; Amtsbezirk Neuguth; Standesamtsbezirk evangelisches Kirchspiel Heinzenburg; katholisches Kirchspiel Herbersdorf; 344 + 31 Einwohner
aus: Alphabetisches Verzeichnis sämtlicher Ortschaften der Provinz Schlesien, Verlag Wilhelm Gottlieb Korn, Breslau 1913
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Wassermühle von Otto Schorsch - Mit Dank an seine Enkelin Heidi B.!
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Herbersdorf: Gasthaus und Fleischerei Hermann Schammler, Warenhandlung Paul Kiefer, Evangelische Schule (erbaut 1913), Katholische Kirche
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Herbersdorf
Herbersdorf lag an der Nordgrenze des Kreises, etwa 5 km südlich der Stadt Heerwegen. Wenn man bedenkt, daß die Entfernung zur Kreisstadt Lüben 17 km betrug, sind die engeren wirtschaftlichen Verbindungen der Gemeinde zu Heerwegen (Polkwitz) verständlich.
Von den beiden großen Gütern im Ort wurde 1938 das Rittergut Nieder Herbersdorf von der Schlesischen Landgesellschaft aufgeteilt. Das Vorwerk Ober Herbersdorf (220 ha) gehörte wirtschaftlich zum Gut Nieder Heerwegen. Durch die Aufteilung des 365 ha großen Rittergutes wurde die allgemeine wirtschaftliche Struktur verbessert. Die Anzahl der landwirtschaftlichen Klein- und Mittelbetriebe stieg auf 58, und viele Landwirte konnten ihre Anbaufläche durch Zukauf vergrößern.
Die 24 Nebenerwerbsstellenbesitzer waren in der Land- und Forstwirtschaft, im Handwerk und Gewerbe beschäftigt. So entwickelte sich Herbersdorf zu einem relativ großen Bauerndorf mit 478 Einwohnern. Im Ort war eine katholische Kirche, die Evangelischen gehörten zum Kirchspiel Heinzenburg.
Heinz Boderke, Der Kreis Lüben, 1986
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Katholische Kirche, Gasthaus, Warenhandlung Karl Walter, Schulhaus

Schulhaus, Kath. Pfarrkirche, Warenhandlung Paul Kiefer, Pfarrhaus |
Zu den Personalkarten der Lehrer von Herbersdorf
auf der Website der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung
des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung
Das Copyright der Bilder liegt bei BBF/DIPF-Archivdatenbank. |
 Felix Otto |
 Paul Reimann |
 Heinrich Scholta |

Katholische Kirche, Evangelische Schule, Kriegerdenkmal, Evangelische Kirche Heinzenburg

Becker's Warenhaus, Kriegerdenkmal, Kretschmer's Gasthaus, Ev. Schule, Kath. Kirche, Kath. Schule, Försterei, Ev. Kirche, Pfarrhaus

Herbersdorf: Warenhandlung Karl Walter, Evangelische Schule, Katholische Kirche, Pfarrhaus

Katholische und Evangelische Schule, Kriegerdenkmal, Katholische Kirche zu Herbersdorf, Evangelische Kirche zu Heinzenburg, Pfarrhaus
Ein herzliches Dankeschön für all die schönen Abbildungen der Ansichtskarten von Herbersdorf an Grzegorz Kardyś aus Polkowice!
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Notstandsarbeit im Forst bei Herbersdorf
Schon vor dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise war die Weimarer Republik mit einer relativ hohen Arbeitslosigkeit belastet. Zu ihrer Bekämpfung zahlte das Ministerium für soziale Verwaltung Zuschüsse, wenn Arbeitslose bei Gemeindearbeiten - sogenannten Notstandsarbeiten - beschäftigt waren. Das Foto zeigt Arbeiter im Forst bei Herbersdorf. Leider sind weder Namen noch das Aufnahmedatum bekannt. Weiß jemand mehr? |
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