Die Kasernenstraße begann am Töpferplatz (später Weyhern-Platz) mit dem Haus des Klempnermeisters Bernhard Raffel (Nr. 1) und führte bis zur Kaserne.
(Aufnahme aus der entgegengesetzten Richtung.) Daneben in Nr. 2 hatte Emma Bürger ihren kleinen Kolonialwarenladen. Ihr gegenüber befand sich das Lübener Gefängnis, hier am rechten Bildrand. Hinter dem Raffel-Haus sind die Türme des Amtsgerichts zu erkennen. Ganz links Haus Nr. 3 war zuletzt das Gasthaus zur Hoffnung. Davon gibt es Bilder auf der Seite der Lübener Gasthäuser.
In Haus Nr. 4/5 befand sich das Fuhrunternehmen (auch Pferdehandlung und später Taxi-Unternehmen) von Ernst Peschel. Auf drei Bildern noch die Pferdekutschen, einmal schon das Autotaxi. Die Kutsche steht einmal vor dem Peschel-Haus, einmal gegenüber vor dem Gefängnis (erkennbar an den vergitterten Fenstern).
Peschel's Droschkenkutscher Bruno Schrödter 1906/07
In der Kasernenstraße Nr. 13 wohnten meine Großeltern bis zum 27.1.1945. War es das Haus ganz links?
War das mittlere Haus die Nr. 13 der Kasernenstraße, wo meine Großeltern lebten?