Wasserpromenade
Wasserturm














Wasserpromenade Lüben

Im 17. Jahrhundert erbaute Fachwerkhäuser gaben der Wasserpromenade das Gepräge.

Was für eine beneidenswerte Kindheit!

Wasserpromenade Lüben

Ein Vergleich dieses Bildes mit den beiden darunter zeigt, wie der Fortschritt in diese Idylle eingriff. Die Häuser standen
einst direkt neben der Kalten Bache. Das Flüsschen wurde in ein schmaleres oder ganz anderes Bett gezwungen.
Ein Hydrant steht dort, wo vorher das Löschwasser aus dem Fluss entnommen wurde. Fritz Peschel nennt das Haus in
seinen Erinnerungen das "Riedel-Haus" und erzählt, dass sich darin eine Wäschemangel befunden habe, die von den
Lübener Hausfrauen eifrig genutzt worden sei.

Wasserpromenade Lüben auf einer Zeichnung von Dr. med. Anders in der Chronik von Konrad Klose von 1924

Zeichnung von Dr. med. Anders aus der Klose-Chronik

Wasserpromenade Lüben

Das gleiche Motiv auf einem Foto vom Anfang des 20. Jhs.
Wasserpromenade Lüben, Foto aus dem Nachlass von Fritz Peschel Dieses Foto zeigt ein Haus an der Kalten Bache um 1915, nachdem die Ufer des Flüsschens befestigt wurden. Heute ist die Kalte Bache kaum noch sichtbar, sie wurde kanalisiert, in unterirdische Röhren gezwungen.

Wasserpromenade Lüben
Gertrud Wurst als Kindermädchen auf einem Spaziergang in der Wasserpromenade um 1933

Gertrud Wurst als Kindermädchen auf einem Spaziergang in der Wasserpromenade auf der Brücke über die Kalte Bache um 1933.
Links oben noch ein altes Haus an der Kalten Bache um 1915,
unten das neue Haus der Familie Braun Wasserpromenade Nr. 18.