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Mit einem herzlichen Dank an Siglinde Punga.
Die querverlaufende Bahnhofstraße kreuzt hier die Schulpromenade. Obwohl von der Bahnhofstraße kaum etwas zu sehen ist, finde ich diesen Ausschnitt von einer Ansichtskarte, die wir Tomasz Mastalski verdanken, wegen des Eckgebäudes interessant! Es war die Nr. 5 der Bahnhofstraße. Deutlich sichtbar ist darauf zu lesen "Arthur Konitzki - Malermeister".
Die "untere" Bahnhofstraße, noch einmal Blickrichtung stadteinwärts, hier jedoch in Höhe der Hann-von-Weyhern-Straße (gegenüber dem zweiten Haus von rechts). Das Eckhaus mit dem markanten Türmchen wurde nach seinem Bauherrn Decker-Villa genannt. Hatte es dem von Konrad Klose erwähnten Arzt Dr. Decker gehört, der von 1900 bis zu seinem Tod am 11.9.1915 in Lüben tätig war? Zuletzt gehörte die Villa Konditormeister Alfred Neumann.
Geradeaus der Bahnhof. Rechts Wagenbau Max Napiralla ("Anfertigung sämmtlicher Einspänner"). Davor ein Stück der Grünanlage, in der das Bredow-Dragoner-Denkmal stand. Die Laternen geben einen Hinweis auf das Aufnahmejahr. Links das Haus Nr. 16, in dem u. a. Malermeister Böhnisch, die Familien Rehmie und Müller gewohnt haben.
Die Bahnhofsapotheke in Nr. 27-29 gehörte zuletzt Apotheker Dr. Paul Becker.
Vorn rechts die Einmündung der Hann-von-Weyhern-Straße. Neben dem Schilderhäuschen vor der Villa stand ein Wachsoldat, hier wohnte der Kommandeur des Dragoner-Regiments. Weitere Bilder von der Bahnhofstraße mit dem Postgebäude. |