Bahnhofstraße
Bismarckstraße














Bahnhofstraße mit Postgebäude

Blick in die "obere" Bahnhofstraße innerhalb des alten Stadtkerns. Vorn quer die Schulpromenade. Rechts das Postgebäude. Links der Hauptbetrieb der Gurkeneinlegerei Hoffmann, ehemals Stadtbrauerei Joppich. Leider ist die Firmenaufschrift auch auf der größeren Abbildung nicht zu erkennen. "Gurkeneinlegerei" ist nur eine Vermutung... Geradeaus der Blick auf drei Häuser der Baumseite des Rings mit den Geschäften von Karl Griesohn, Paul Glatzel und Paul Klust.
Mit einem herzlichen Dank an Siglinde Punga.

Die querverlaufende Bahnhofstraße kreuzt hier die Schulpromenade. Obwohl von der Bahnhofstraße kaum etwas zu sehen ist, finde ich diesen Ausschnitt von einer Ansichtskarte, die wir Tomasz Mastalski verdanken, wegen des Eckgebäudes interessant! Es war die Nr. 5 der Bahnhofstraße. Deutlich sichtbar ist darauf zu lesen "Arthur Konitzki - Malermeister".
Mehr über ihn auf einer Erinnerungsseite und in den Geschäftsanzeigen von 1928. Rechts daneben - schon zur Schulpromenade gehörig - das kleine weiße Gebäude war bis zum 9. November 1938 die Lübener Synagoge.

Bahnhofstraße mit Deckert-Villa um 1910

Die "untere" Bahnhofstraße, noch einmal Blickrichtung stadteinwärts, hier jedoch in Höhe der Hann-von-Weyhern-Straße (gegenüber dem zweiten Haus von rechts). Das Eckhaus mit dem markanten Türmchen wurde nach seinem Bauherrn Decker-Villa genannt. Hatte es dem von Konrad Klose erwähnten Arzt Dr. Decker gehört, der von 1900 bis zu seinem Tod am 11.9.1915 in Lüben tätig war? Zuletzt gehörte die Villa Konditormeister Alfred Neumann.

Bahnhofstraße mit Deckert-Villa um 1935

Noch einmal eine ähnliche Blickrichtung, allerdings ca. zwei Jahrzehnte später, als die Fahrbahn gepflastert und die Bäume durch Laternen ersetzt worden waren.

Bahnhofstraße

Alle folgenden Bilder sind in Blickrichtung Bahnhof aufgenommen. Rechts an der Ecke zur Hann-von-Weyhern-Straße eine weitere Filiale der Gurkeneinlegerei der Gebr. Hoffmann. Die Bahnhofstraße ist hier - im Unterschied zum folgenden Bild - noch ohne Straßenbeleuchtung. Rechts im Hintergrund der Schornstein der Pianomechanikfabrik. Dieses Foto verdanken wir Wolfgang Wersich!

Bahnhofstraße

Geradeaus der Bahnhof. Rechts Wagenbau Max Napiralla ("Anfertigung sämmtlicher Einspänner"). Davor ein Stück der Grünanlage, in der das Bredow-Dragoner-Denkmal stand. Die Laternen geben einen Hinweis auf das Aufnahmejahr.

Bahnhofstraße

Links das Haus Nr. 16, in dem u. a. Malermeister Böhnisch, die Familien Rehmie und Müller gewohnt haben.

Apotheke in der Bahnhofstraße

Die Bahnhofsapotheke in Nr. 27-29 gehörte zuletzt Apotheker Dr. Paul Becker.

Blick Richtung Bahnhof, vorn rechts die Einmündung der Hann-von-Weyhern-Straße

Vorn rechts die Einmündung der Hann-von-Weyhern-Straße. Neben dem Schilderhäuschen vor der Villa stand ein Wachsoldat, hier wohnte der Kommandeur des Dragoner-Regiments. Weitere Bilder von der Bahnhofstraße mit dem Postgebäude.