Polkwitzerstraße - Hindenburgstraße
Gasthof und Hotel 'Deutscher Kaiser'














Dragoner in der Polkwitzer Chaussee

Handschriftlich: X Bezeichneter bin ich. 4. Esk(adron) aus dem Manöver 1905 zurück.

Dragoner in der Polkwitzer Chaussee

Vom Exerzierplatz kommend reiten die Dragoner an der Straßengabelung nach links in die Haynauer Straße, in der sich die Reithalle, die Ställe und die kleine Dragonerkaserne befanden. Rechts beginnt die Breite (vor der Neugestaltung um 1905 Glogauer genannte) Straße.

Haus des Amtsgerichtsrats Sonneck in der Polkwitzer Nr. 3

Haus vorn rechts: Polkwitzerstraße 3, Haus von Amtsgerichtsrat Sonneck, später Kreisbaumeister Zschau, bis an seiner Stelle Mitte der 1930er Jahre das Kreishaus der NS-Verwaltung gebaut wurde. Dahinter Kreisständehaus.

Polkwitzer Straße um 1915

Polkwitzer Straße auf einer Feldpostkarte von 1915. Kurze Zeit später - nach Hindenburgs Erfolgen im 1. Weltkrieg - wurde sie in Hindenburgstraße umbenannt. Diese und die folgende Karte wurden im gleichen Verlag, Paul Kühn Lüben, hergestellt. Das gleiche Motiv wird dann plötzlich als "Glogauer Straße" bezeichnet. Die Straße hieß aber nie Glogauer! Sie führte nur nach Glogau! Das deutet auf eine Übergangszeit bei der Umbenennung hin. Mit einem herzlichen Dank an Jörg Siegert!

Polkwitzer bzw. Hindenburgstraße

Links ist ein Teil vom Württembergischen Palais zu sehen. Dahinter (wie auch auf den beiden oberen Bildern) das Hotel zum Löwen. Rechts vor "Paul Vorwerks Brot- & Weißbäckerei" biegt die Hindenburgstraße in die Breite Straße ein.

Pflegerhaus Hindenburgstr. 14

Hindenburgstraße 14: Das Pflegerhaus, in dem vorwiegend Angestellte der Heilanstalt wohnten, darunter die Familie des Pflegers Erich Sucker und der Pförtner der Heilanstalt Deutschländer mit seiner Ehefrau. Leider gibt es bisher nur dieses Bild aus der Nachkriegszeit, auf dem erste Veränderungen der Straßenführung sichtbar werden. Die Einbiegung nach links mit dem Einfahrtverbots-Schild war vorher nicht dort. Das Haus existiert auch heute noch und steht unter Denkmalsschutz. Hier verlebten die fünf Kinder der Familie Sucker Ruth, Gisela, Marianne, Vera und Siegfried eine glückliche Kindheit.

Hindenburgstraße mit Gasthaus zum Reichsadler (später Autowerkstatt Adolf Raschke). Dank an Tomasz Mastalski!

Teil der Hindenburgstraße, der in der äußersten Ecke des Stadtplans links oben noch zu sehen ist und unmittelbar
in die Heil- und Pflegeanstalt führt. Rechts Gasthaus zum Reichsadler, ab 1920 Autowerkstatt Adolf Raschke.
Dank an Tomasz Mastalski!

Polkwitzer Chaussee mit Blick auf Heil- und Pflegeanstalt links hinten, rechts Gasthof zum Reichsadler

Polkwitzer Chaussee mit Blick auf Heil- und Pflegeanstalt, rechts Gasthof zum Reichsadler. Dank dafür an Bernd M.!

Hindenburgstraße gegenüber von Autowerkstatt Adolf Raschk

Noch einmal: Hindenburgstr. gegenüber Autowerkstatt Adolf Raschke. In der Ferne links ein Schornstein der Heilanstalt.