
Am Tisch sitzt Obermusikmeister Pohlmann, neben ihm, in Schwarz gekleidet, seine Gattin. August Pohlmann kam 1885 zum Regiment.
Fast 30 Jahre leitete er das Trompeterkorps, dem er als schneidiger Reiter voranritt. Seine musikalischen Fähigkeiten ließen seinen Namen
in die Regimentsgeschichte eingehen, ihn aber auch bei den Lübenern unvergessen sein. Als über 6Ojähriger zog er mit seinem Regiment
in den Ersten Weltkrieg. In die Garnison zurückversetzt, ereilte ihn hier sein Schicksal. Im Juli 1916 wurde er auf dem Exerzierplatz von einem
Pferde schwer verletzt. Daran verstarb er im Alter von 68 Jahren. Im Mai 1917 wurde ihm auf dem Lübener Friedhof ein Denkmal gesetzt.

Die Dragonerkapelle auf dem Bahnhofsvorplatz vor dem Hotel Prinz Wilhelm. Obermusikmeister August Pohlmann scheint unzufrieden zu sein...

Die Dragonerkapelle in der Kasernenstraße.
Links Schmiedewerkstatt Hübeler, rechts "Gasthaus zur Hoffnung", dazwischen wirbt Ernst Peschel für seinen Fuhrwerksbetrieb.

Dragonerparade auf dem Ring vor den Läden von Maywald, Griesohn, Glatzel und Klust. Rechts der spätere Lübener Polizeikommissar Otto Kressin.

Lübener Dragoner
oben von links: Köhler, Hergt, Gierke, Haude, Nerlich.
2. Reihe: Opitz, Becker, Grohmatczik, Rothe, Gärtich, Amandus Gruhn.
3. Reihe,
sitzend: Franke, Schnabel, Sucker, Fahnenschmied Schamler, Regel, Rieschke, Lattke.
(Stehend Gefreite, sitzend Unteroffiziere und Sergeanten.)