Wer erkennt jemanden oder etwas?
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über das Gästebuch
an Heidi R.
Lübener Poesiealbum 1841-1862














Unbekannte um 1910/1920
Herzlichen Dank an Lucas Wojnar für zwei Bilder vom Lübener Fotografen Fritz Härttwig, der bis in die 1920er Jahre tätig war. Damals waren auch die Matrosenanzüge hochmodisch! Das Foto links scheint etwas älter zu sein. Und wieder die Frage: Erkennt jemand über dem Matrosenkragen seinen Opa oder seine Oma? Oder die Damen?

Turnwart Rudolf Klose mit zwei Freunden um 1910

Drei Freunde um 1910

Grzegorz Woś, siehe Gästebuch-Eintrag vom 1.2.2012, hat dieses Originalfoto dem Sohn eines der Abgebildeten geschenkt! Der junge Mann mit dem Schnurrbart ist Turnwart Rudolf Klose! Er war sehr aktiver Turnwart im Lübener Männerturnverein. Sein Sohn Rudi Klose jun. konnte voller Freude und Dankbarkeit kurze Zeit vor seinem 92. Geburtstag dieses 100 Jahre alte Foto von Grzegorz Woś in Empfang nehmen!

Und wer erkennt die beiden anderen jungen Männer?
Es könnten Schützlinge von Rudolf Klose im Sportverein gewesen sein. Er leitete die Jugendgruppe. Könnten die beiden anderen zu den ersten Prüflingen des Gymnasiums im Jahr 1910 gehört haben? Darunter war auch der Sohn des bekannten Lübener Fotografen Fritz Härttwig.


Radrennen im Kreis Lüben im Jahr 1923

Radrennen im Kreis Lüben im Jahr 1923
Wer weiß etwas darüber? Das Foto wurde als Postkarte am 21.8.1923 von Lüben an Herrn Gustav Fischer in Magdeburg-Buckau, Marienstr. 15 geschickt. Jemand schrieb: "Lieber Schwager! Zu Deinem Geburtstage wünschen wir Dir die herzlichsten Glück- u. Segens-Wünsche, wir glaubten immer dass Ihr uns bald besuchen werdet, aber bis jetzt hört man noch nichts. Hast Du schon deinen Urlaub bekommen und geht er auch noch? Hoffentlich seid Ihr alle noch munter. Es grüßen Euch alle Familie [Der Name ist nicht zu entziffern], Hedwig ist jetzt in Stellung, wo Hans arbeitet. Da bekommt sie mehr." Es gibt also im Text keinerlei Bezug zu dem auf der Vorderseite dargestellten Sportereignis. Ganz rechts hinten ist ein Kirchturm zu erkennen. Wer weiß etwas über dieses Radrennen von 1923?


Marktseite

Eine ganz mysteriöse Ansicht!
Rückseite der Ansichtskarte Marktseite Darauf heißt es, Gruss aus Lüben; Verlag von G. Geistefeldt, Lüben. Gustav Geistefeldts Verlag, Buchbinderei und Papierhandlung war seit dem 19. Jh. eine bekannte Lübener Firma, deren Geschäft auf vielen Ansichten vom Ring zu sehen ist. Der Name Geistefeldt bürgt für Seriosität! Aber alles andere auf dieser Abbildung kann ich mit Lüben in Schlesien nicht in Verbindung bringen! Zumindest seit man fotografieren konnte, war der Lübener Ring mit dem Rathaus in der Mitte auf allen vier Seiten bebaut. Tatsächlich gibt es auch Ansichtskarten, auf denen der Ring Markt genannt wird und verschiedene Ringseiten als Marktseiten bezeichnet werden. Aber wo sollte hier das Rathaus sein? Leider ist die Rückseite der Ansichtskarte ohne weitere Hinweise und auch nicht beschrieben. Deutlich wird nur im Vergleich mit anderen Karten, dass sie ungefähr von 1900 sein muss, als man noch keinen Raum für Mitteilungen ließ.

Es gab und gibt neben "Lüben i. Schles." auch noch einige andere kleine Orte namens Lüben! Das führte um 1900 dazu, dass Festlegungen zur offiziellen Bezeichnung der verschiedenen Lüben getroffen wurde. Es gab ein Lüben bei Deutsch Krone; es gibt Lüben als Stadtteil von Wittingen, Groß Lüben und Klein Lüben bei Wilsnack. Aber verglichen mit unserem Lüben i. Schles. sind das alles kleine Dörfer! Dort kann das Bild auch nicht aufgenommen worden sein. Der Enkel von Gustav Geistefeldt, den ich um Rat gefragt habe, weist den Verdacht, es könne sich um einen Aprilscherz zum Thema Lüben handeln, strikt zurück. Das passe nicht zu seinem seriösen Großvater!

Also bleibt nur die Suche nach dem Motiv! Finden die alten Lübener in ihren Fotoalben irgendein Bild, auf dem etwas Ähnliches zu sehen ist? Können die Lubiner die leicht ansteigende Straße heute noch wiederfinden? Völlig unbekannt sind auch das kleine Denkmal, das Türmchen ganz links. Und die beiden Schornsteine mit ihren markanten Spitzen sind auch auf keiner anderen Ansicht wiederzufinden. Welche Ideen haben Sie, damit wir gemeinsam dieses Rätsel lösen?

Antwort 1: In einer ersten Reaktion wird gefragt, ob es sich vielleicht um eine Partie der Steinauer Straße handeln könnte, von der es sehr wenige Bilder gibt. Für noch wahrscheinlicher hält der Schreiber es, dass in der Druckerei eine Verwechslung passiert ist. Gustav Geistefeldt gab auch Ansichtskarten anderer niederschlesischer Ortschaften heraus. Dabei hätte durch eine kleine Unachtsamkeit leicht der falsche Text zum Foto gesetzt werden können. In dem Falle müsste sich diese Stadt finden lassen!


Weidenzüchterei Hermann Dhaniel

Lähner Anzeiger vom 5.11.1918

Anzeige aus dem Lübener Heimatkalender von 1942

Weidenzüchterei in Lüben

Lucas Wojnar aus Lubin schickte dieses Foto von der Rückseite der kleinen Dragonerkaserne heute. Ziemlich verwittert, aber noch gut lesbar heißt es dort: Weidenzüchterei Hermann Dhaniel. Sowohl der Name (der jedoch möglicherweise nicht richtig zu entziffern ist) als auch ein Lübener Geschäft der Weidenzüchterei sind in den zur Verfügung stehenden Materialien bisher nicht aufgetaucht.

Dazu passt jedoch die Annonce aus dem Lähner Anzeiger vom 5.11.1918. Darin wird F. Konetzny aus Liegnitz als alleiniger und amtlicher Aufkäufer für Weiden genannt. Ausdrücklich wird als sein Amtsbereich auch der Kreis Lüben genannt. "Der Verkauf von Weiden jeder Art, von Kulturen, sowie wildwachsenden Weiden im Bereich dieser Kreise hat ausschließlich an mich stattzufinden."

Die Korbmacherei hatte in Lüben reiche Tradition. Knoblich, Makowski, Schlafge, Schulz, Wallnisch waren einige der bekanntesten Handwerksmeister auf diesem Gebiet. Weiden wurden also dringend benötigt. Wem ist eine Fa. Weidenzüchterei Hermann Dhaniel in Lüben bekannt? Oder wie hieß die Firma?



Erkennt jemand die jungen Frauen? Die Aufnahmen machten Fritz Härttwig und Josef Hiller. Dank für die Fundstücke an Reinhard Fitzner, Grzegorz Kardys und Lucas Wojnar!




Günter Wilms, geboren Juni/Juli 1930

Diese Glückwunsch-Telegramme aus dem Jahr 1930 sandte mir Jan Niziński aus Lubin mit der Bitte, den Mann oder seine Nachfahren ausfindig zu machen, zu dessen Geburt sie an Max und Else Wilms in Dalheim-Rödgen geschickt worden sind.
Er wurde Ende Juni oder am 1. Juli 1930 im Luisenhospital Düsseldorf, Degerstr. 8, geboren. (Der Vorname wird in den Telegrammen nicht genannt.) Irgendwann in den 1930er Jahren müssen die Eltern von Dalheim-Rödgen (heute Wegberg im Rheinland) nach Lüben verzogen sein. Und irgendwann im Jahr 1945 blieben die Telegramme dort zurück. Wenn der damals so freudig willkommen geheißene "Stammhalter" noch lebte, würde er in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag begehen. Gern würden Jan Niziński und ich ihm oder anderen Nachfahren von Max und Else Wilms die Original-Telegramme schenken.
Wer weiß etwas über die Familie?


Aus einem Feedback vom 15.3.2010: ...da ich selber aus Dalheim-Rödgen bin, hat mich Ihre Anfrage natürlich interessiert. Ich habe deshalb Kontakt zu einem 85jährigen Herrn, der in Dalheim-Rödgen gebürtig ist, aufgenommen. Dieser hat mir folgendes berichtet: Die Eheleute Max und Else Wilms haben tatsächlich in Dalheim-Rödgen gelebt. Sie waren Mitinhaber einer Schuhfabrik und hatten einen Sohn, der Günter hieß und auf den das genannte Geburtsjahr 1930 zutreffen könnte. Familie Wilms ist vor dem 2. Weltkrieg aus Dalheim verzogen. Dies kann als sicher angesehen werden, da der Befragte sich erinnert, dass im Haus, in dem Familie Wilms gewohnt hatte, im 2. Weltkrieg ein Offiziersheim der Wehrmacht war. Der Zeitzeuge erinnert sich auch, gehört zu haben, dass der Günter Wilms verstorben sei. Weitere Kinder der Eheleute Wilms sind ihm nicht bekannt. Auch sind ihm keine anderen Angehörigen der Familie Wilms bekannt, die heute noch in Dalheim-Rödgen oder Umgebung leben. Ich hoffe Ihnen ein wenig geholfen zu haben. Mit freundlichen Grüßen, Wilbert Schröder
Vielen Dank für die Information. Das hilft schon ein bisschen weiter. Den Rest erledigen Geduld und ein glücklicher Zufall!

Unbekannter Jahrgang, unbekanntes Aufnahmejahr

Klassenbild um 1918 (Jahrgänge ca. ab 1911)
Herzlichen Dank an Jan Niziński, der mir dieses Originalfoto einer Lübener Volksschulklasse schickte. Leider sind keine weiteren Angaben dazu auf dem Foto vermerkt, außer dem Namen des evtl. einstigen Besitzers des Fotos H. Ziegert.
Eine gewisse Ähnlichkeit der Lehrer mit anderen Bildern lässt vermuten, dass es sich um Lehrer Ernst Schulz (links) und Hugo Hecht (rechts) handelt. Weder das Aufnahmedatum noch der Jahrgang der Kinder sind bekannt. Weil es aber auf einem Klassenfoto von 1918 einen Jungen namens Ziegert gibt, habe ich die Daten von dort übernommen.
Wer erkennt jemanden auf diesem Klassenbild? Schon ein einziger Name könnte bei der Bestimmung des Bildes helfen!


Unbekannte Frau an unbekanntem Ort Ca. 1942

Wer kann etwas über dieses Bild mitteilen?

Auf der Rückseite ist der Stempelaufdruck
Foto-Drogerie Kurt Friedrich Lüben/Schles. Ring.

Diese Drogerie muss relativ spät im Haus Nr. 12 (früher Schneider-meister Richard Maywald) eröffnet worden sein. Es gibt nur eine Ansicht davon.
In den Adressbüchern bis 1933 wird die Firma nicht genannt. Erst im Heimatkalender 1942 ist eine umfangreiche Werbeanzeige für die Ring-Drogerie Kurt Friedrich enthalten.

Wer weiß etwas über diese Frau?
Wo wurde das Foto aufgenommen?
Ist das überhaupt in Lüben?
Welches Denkmal, welche Kirche oder welcher andere Platz ist das?
Das Jahr ist geschätzt.


Gdzie to zdjęcie zostało zrobione? Czy to jest w ogóle w Lüben/Lubin?
Jaki to jest pomnik, czy kościół, lub które inne jest to miejsce? Heidi R.

Bild 1946
Wer weiß etwas über Erich Jungfer aus Goldberg?

Erich Jungfer aus Goldberg in Schlesien war in den 1940er Jahren mit einer jungen Lübenerin befreundet. Es gibt gemeinsame Bilder von einer Reise ins Riesengebirge (Krummhübel) und von Besuchen bei den künftigen Schwiegereltern. Erich konnte oder wollte sich nicht zu einer Heirat durchringen und irgendwann schnappte ihm - noch vor Kriegsende - ein anderer die Liebste weg. Dennoch müssen die beiden noch nach dem Krieg Kontakt gehabt haben. Denn dieses Foto hat auf der Rückseite die Aufschrift "August 1946".

Was ist aus Erich Jungfer geworden?
Wer interessiert sich für die Fotos von ihm aus den 1940er Jahren?

Deutsche Turnerschaft, Aufnahme von Fritz Wersich, Lüben um 1936

Bild 1935
Emailleschild der Deutschen Turnerschaft Wolfgang Wersich fand dieses Foto einer Jugendgruppe der Deutschen Turnerschaft im Nachlass seines Cousins Fritz Wersich (untere Reihe fünfter von links). Es wurde in Lüben aufgenommen. Da das Foto alle Gesichter sehr deutlich zeigt (es kann auch größer übermittelt werden), hoffen wir, Namen, Ort und Anlass der Aufnahme zu erfahren. Die Jahresangabe 1935 ist eine Vermutung. Im Zuge der Gleichschaltung aller Organisationen in der NS-Zeit löste sich die Deutsche Turnerschaft im Jahre 1936 auf. Deshalb muss das Foto mit den DT-Logos auf den Turnhemden vorher aufgenommen worden sein. Ein Bild vom Hotel grüner Baum aus den 1930er Jahren zeigt über den Arkaden ein solches DT-Logo! Darüber hinaus sind auch Informationen willkommen über die verschiedenen Lübener Sportvereine. Obwohl es auch in Lüben eine Zeitlang einen Arbeitersportverein gegeben hat, kann es sich bei der Aufnahme nicht um ihn handeln, denn die Arbeitersportvereine waren nicht Bestandteil der Deutschen Turnerschaft. Wer kennt den Trainer (oder sind es zwei?)?


Paul Scholz,  Erich Niebelt, Artur Siems und Martin Bittner am 19.4.1929 in Lüben

Bild 1929
Petra Walther fand im Nachlass ihrer Oma Gertrud Wurst geb. Rudolph dieses Bild. Es wurde am 19.4.1929 im Atelier des Nachfolgers von Fotograf Härttwig in Lüben am Ring 13 aufgenommen. Vermutlich sind die vier jungen Männer Freunde des Großvaters Rudolph Wurst. Er war Flug-Motoren-Schlosser in Lüben. Vielleicht handelt es sich um Arbeitskollegen. Nicht alle auf der Rückseite genannten Namen sind bekannte Lübener Namen. Deshalb ist nicht sicher, dass alle vier

Paul Scholz,  Erich Niebelt, Artur Siems und Martin Bittner am 19.4.1929 in Lüben

Abgebildeten wirklich Lübener waren. Wer kennt Paul Scholz, Erich Niebelt, Artur Siems und Martin Bittner? War Artur Siems ein Verwandter von Erich Siems, dessen Feldpostbriefe kürzlich in Lubin gefunden worden sind?
Ein herzliches Dankeschön an Petra Walther und Angehörige!

Ellen Guse hat die Seiten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge nach den vier jungen Männern durchsucht und ist auf einige Angaben gestoßen, bei denen Namensgleichheit vorliegt und in einem Fall sogar als Geburtsort Lüben genannt wird. Aufgrund des Fotos müssten diese vier jedoch etwa Jahrgang 1910/12 sein.
Die Suche geht weiter... Dank an alle Unterstützer!